Zusatzbeiträge 2015: 59 Krankenkassen haben Zusatzbeitrag bekannt gegeben

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Zum Ende des laufenden Jahres fällt endlich der Eintragsbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung, dann können die gesetzlichen Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag selbst bestimmen. Allerdings liegt der Mindestbeitrag bei 14,6 Prozent. Bis zum Ende des Jahres müssen alle Krankenkassen ihren neuen Beitragssatz bekannt geben.

Deutlich günstiger wird es nur für die wenigsten Versicherten. Viele der der gesetzlichen Krankenkassen werden ihre Beitragssätze zum kommenden Jahr ändern, doch keine einzige Krankenkasse wird mehr erlangen als in diesem Jahr. Im besten Fall zahlen Versicherte nur 14,6 Prozent, dies ist aber nur bei zwei regionalen Krankenkassen der Fall.

Hintergrund der neuen Regelung: Im kommenden Jahr fällt der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent weg, dadurch bekommen die Krankenkassen etwa 11 Milliarden Euro weniger. Diese Finanzlücke wollen die Krankenkassen mit dem Zusatzbeitrag schließen.

59 Krankenkassen haben Beitragssatz bekannt gegeben

Bis jetzt sind die Zusatzbeiträge von 59 gesetzlichen Krankenkassen bekannt, im Laufe der nächsten tagen dürften auch die letzten gesetzlichen Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge bekannt geben. Für die Mitglieder der größten gesetzlichen Krankenkasse, der Techniker Krankenkasse wird sich nicht viel ändern, hier liegt der Beitragssatz bei 15,4 Prozent.

Somit sparen die Versicherten 0,1 Prozent. Bei einem Bruttoeinkommen von 3000 Euro im Monat sind dies 36 Euro im Jahr. Zudem fällt auch die Prämie der Techniker Krankenkasse weg, bis jetzt kamen die Mitglieder 80 Euro zurückgezahlt, nur dafür, dass sie bei der Techniker Krankenkasse versichert waren.

Prämien fallen weg

Der Spitzenreiter bei den Prämien war die BKK Mobil Oil, aber auch hier wird der Beitragssatz im kommenden Jahr bei 15,4 Prozent liegen. Deutlich geringer ist der Zusatzbeitrag bei den Krankenkassen in den neuen Bundesländern, so verlangt die AOK Sachsen- Anhalt und die AOK Plus aus Sachsen nur 14,9 Prozent. Dies können bis zu 25 Euro weniger im Monat sein.

Mit der BKK Euregio und der Metzinger BKK haben sogar zwei Krankenkassen angekündigt im kommenden Jahr komplett auf einen Zusatzbeitrag zu verzichten. Allerdings handelt es sich um regionale Anbieter und somit sind die Krankenkassen nicht für alle Bundesbürger geöffnet.

Wechsel relativ unkompliziert

Die Krankenkassen unterschieden sich bis heute lediglich in den Leistungen. Bei einem Wechsel wegen der Zusatzbeiträge sollte vorher auch ein Blick auf die Leistungen geworfen werden. Es lohnt als nicht wegen 0,1 Prozentpunkte zu wechseln, wenn bei der neuen Krankenkasse mehr Leistungen aus der eigenen Tasche gezahlt werden müssen.

Ein Wechsel ist relativ unkompliziert: Bekommen Verbraucher im Dezember ein Schreiben, dass ihre Krankenkasse im Januar einen Zusatzbeitrag erhebt, haben die Versicherten die Möglichkeit bis Ende Januar zu kündigen. Die Frist beträgt immer zwei Monate zum Monatsende. Bis dahin muss aber der Zusatzbeitrag bezahlt werden.

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Marion Star

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