Zahnfleischbluten kann auf Parodontitis oder mangelnde Mundpflege hindeuten

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Menschen die unter Zahnfleischbluten leiden, sollten dies unbedingt von ihrem Zahnarzt abklären lassen. Im günstigsten Fall handelt es sich nur um mangelnde Mundhygiene, was schnell wieder behoben werden kann. Im schlimmsten Fall handelt es sich aber um Parodontitis, die von einem Zahnarzt konsequent behandelt werden muss.

Zähne sind in der heutigen Zeit ein teures Gut, daher ist das Zähneputzen heute unerlässlich. Doch viele Menschen machen sich auch Sorgen beim Zähneputzen, vor allem dann, wenn beim Ausspucken des Schaumes dieser rot gefärbt ist. Zahnfleischbluten kann allerdings unterschiedliche Ursachen haben, meistens entsteht es aber durch entzündetes Zahnfleisch.

Zahnfleischbluten kann allerdings auch ein Anzeichen einer schlechten Mundpflege sein. Zudem weißt Zahnfleischbluten auch auf Parodontitis hin. In den beiden Fällen ist als erstes das Zahnfleisch entzündet. Bei mangelnder Zahnhygiene lassen sich die Probleme aber durch regelmäßiges und vor allem gründliches Putzen beheben.

Zahnhälse können freigelegt werden

Dabei sollten vor allem die schwerzugänglichen Räume im Gebiss gereinigt werden, das gelingt in der Regel durch in eine Kombination mit der Zahnbürste, Zahnseide und der Zahnzwischenraumbürste. Das Zahnfleisch ist dann binnen weniger Tage nicht mehr gerötet oder gar geschwollen. Auch Blutungen treten nur in den seltensten Fällen noch auf.

Bei einer Parodontitis sieht das allerdings schon anders aus. Hier liegt die Entzündung unterhalb des Zahnfleischrandes und bedarf einer Behandlung durch einen Zahnarzt. Geschieht dies nicht kann es passieren, dass der Zahn sich lockert oder Zahnhälse freiliegen.

Zahnfleischbluten immer abklären lassen

Zudem kann es auch passieren, wenn Parodontitis nicht behandelt wird, dass immer mehr Krankheitserreger in die Zahnfleischtaschen gelangen und von dort ihren Weg in die Blutbahn fortsetzen. Hier können sie der Gesundheit des Betroffenen schaden. Grundsätzlich gilt, Zahnfleischbluten immer vom Zahnarzt abklären lassen.

Werden Zähne über einen Zeitraum von mindestens 36 Stunden nicht geputzt bildet sich auf dem Zahn ein bakterieller Zahnbelag, der so genannte Plaque. Er enthält Speisereste, Fette, Eiweiß, Zucker und Bakterien. Diese sind in der Lage in das Zahnfleisch einzudringen und sich dort anzureichern. Das Immunsystem setzt sich dagegen zur Wehr und es entsteht eine Entzündung.

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Matthias Thomgu

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