Vogelgrippe Thüringen: Aulebener Flugente mit Virus infiziert

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Nach den Bundesländern Niedersachsen, Sachsen- Anhalt und Mecklenburg Vorpommern hat nun auch das Bundesland Thüringen mit dem Vogelgrippe- Virus zu kämpfen. Er wurde bei einer Flugente nachgewiesen. Einen Kilometer um die Fundstelle werden jetzt alle Hühner auf das Virus untersucht.

Auch das ostdeutsche Bundesland Thüringen hat nun mit der Vogelgrippe zu kämpfen, auch wenn es der erst Zwischenfall mit dem Vogelgrippe- Virus H5N8 ist. Dies erklärte auch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums Thüringen in einer aktuellen Stellungnahme gegenüber der Tageszeitung „Thüringer Allgemeine“.

Am 7. Januar des laufenden Jahres waren mehrere Flugenten, zwei davon aus Auleben, vom Landesamt für Verbraucherschutz in Bad Langensalza auf Vogelgrippe untersucht worden. Einen Tag später wurde das Virus bei einer erlegten Flugente nachgewiesen. Proben dieses Tieres wurde daraufhin am vergangenen Wochenende von Experten des Bundesinstituts für Tiermedizin weiter untersucht.

Tiere von 60 Geflügelhaltern untersucht

Am Montag der laufenden Woche veröffentlichten die Experten das positive Ergebnis und bestimmten den Subtyp des Virus auf N8. Nach derzeitigen Untersuchungen ist das Virus aber vollkommen ungefährlich für den Menschen. Am gestrigen Montag sollten in einem Umkreis von 1000 Metern von der Fundstelle der Ente bei allen Geflügelhaltungen Proben genommen werden.

Davon sind nach aktuellen Angaben des Gesundheitsministeriums 60 Geflügelhalter betroffen. Mitarbeiter des Veterinäramtes nahmen daraufhin von den gut 60 Hühnern eine Abstrichprobe. Am Mittwoch der laufenden Woche sollen die Ergebnisse dann vorliegen.

Auf alle Szenarien vorbereitet sein

Den Experten zufolge war das Auftreten der Vogelgrippe in Thüringen keine Überraschung, denn nach dem der Vogelgrippe- Virus in jüngster Vergangenheit auch in den Nachbarbundesländern Niedersachsen, Sachsen Anhalt und zudem in Mecklenburg- Vorpommern aufgetaucht war, war es nur eine Frage der Zeit bis er auch das Land Thüringen heimsucht.

Zwar will man angesichts des Zwischenfalls keine Panik im Bundesland verbreiten, dennoch herrschen unter den Experten im Gesundheitsamt nun keine Friedenszeiten mehr. Alle Szenarien werden durchgespielt, damit man auf alle möglichen Szenarien vorbereit ist, heißt es zum Abschluss.

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Frank Müller

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