USA verbieten künstliche Transfette in sämtlichen Lebensmitteln

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Die USA ist bekannt für eine ungesunde Ernährung. Doch offensichtlich steht in dem Fast Food- Land eine kleine Revolution an. So will die USA die künstlichen Transfette aus den Lebensmitteln komplett verbannen. So sollen jährlich tausende Menschenleben gerettet werden. Wer zukünftig diese Fette verwenden will braucht eine Sondergenehmigung und muss strenge Auflagen einhalten.

Was schmeckt uns am besten? In der Regel sind es Speisen die besonders, cremig oder fettreich sind. In vielen dieser Leckereien stecken ungesättigte Transfettsäuren. Da sie sehr ungesund sind, haben die USA diese Fette jetzt aus allen Lebensmitteln zum Schutz der Verbraucher verbannt. Doch wie sieht es damit hierzulande aus?

Transfette in Milch enthalten

In besonders beliebten Speisen wie zum Beispiel Cupcakes oder frittierten Zwiebelringen sind die ungesättigten Transfettsäuren enthalten. Dabei handelt es sich um künstliche Transfette. Diese Fette will die US- amerikanische Behörde FDA in den kommenden drei Jahren aus sämtlichen Lebensmitteln in der USA verbannen.

Zwar sind die Fette billig und lange haltbar, allerdings schaden sie auch der Gesundheit des Menschen. Transfettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren und haben ihren Namen dank spezifischer Molekülgeometrie. Sie sind allerdings auch in Milch enthalten, weil sie Wiederkäuer auf natürlicher Weise im Verdauungstrakt produzieren.

Keine positiven Eigenschaften

Zudem können sie auch beim Braten und Frittieren entstehen. Doch warum sind sie so ungesund? Künstliche Transfette wirken sich in erster Linie negativ auf den Cholesterinspiegel des Menschen aus. Positive Eigenschaften besitzen diese Fette allerdings nicht. Wer zu viel dieser Fette zu sich nimmt, steigert sein LDL- Cholesterol im Blut und senkt das HDL- Cholesterol.

Das LDL- Cholesterol gilt als das böse Cholesterin. Es begünstige Herz- Krankheiten. Das HDL hat im Gegensatz dazu eine schützende Wirkung. Einen ersten Schritt hatte die USA bereits im Jahr 2006 getan, seit diesem Jahr muss auf den Verpackungen stehen, ob die Nahrungsmittel ungesättigte Transfette enthalten.

In Deutschland Angabe freiwillig

Allerdings produzieren schon heute viele Hersteller ohne diese Fette, obwohl dies kostspieliger ist, allerdings sind noch nicht alle Lebensmittel frei von diesen Fetten. In Deutschland ist man hingegen noch lange nicht soweit. Hier müssen die künstlichen Transfette nur dann auf der Verpackung stehen, wenn sie der Diät- Verordnung unterliegen.

Dazu zählen in erster Linie Säuglingsnahrung und Lebensmittel für Personen mit Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Auf vielen Produkten befinden sich trotzdem Hinweise, ob künstliche Transfette enthalten sind. In Deutschland ist es bis heute freiwillig, ob Hersteller auf diese Fette hinweisen wollen.

Viele Transfette in Milchprodukten

In Deutschland muss man darauf achten, ob in den Lebensmitteln gehärtete oder zum Teil gehärtete Fettsäuren enthalten sind. Wenn dies der Fall ist, weiß der Verbraucher, dass künstliche Transfette enthalten sind, allerdings weiß der Verbraucher nicht in welcher Menge sie enthalten sind. In nicht verpackten Lebensmitteln wie Berliner vom Bäcker kann der Verbraucher nur selten herausfinden ob diese Fette enthalten sind.

Doch wie viel Transfette sollte man am Tag zu sich nehmen. Der Richtwert liegt hier bei einem Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien. Bis zu 80 Prozent des täglichen Bedarfs deckt der Mensch bereits durch den Verzehr von Milchprodukten ab. Daher ist es auch ratsam, auf Lebensmittel zu verzichten, die Transfette enthalten.

Alternative Stoffe sind auchproblematisch

Allerdings ist die Grenze ein Richtwert und kein Höchstwert. Ein Großteil der Deutschen wird den Richtwert auch nicht überschreiten, außer wer viel Fast Food ist, könnte Gefahr laufen, zu viel Transfette zu sich zu nehmen. Dann sind aber nicht nur die Transfette problematisch, die komplette Ernährung stellt dann ein hohes Gesundheitsrisiko dar.

Weil hierzulande kaum Menschen die Verzehrgrenze von Transfetten erreichen oder überschreiten, plant die Bundesregierung auch nicht härter gegen die Transfette vorzugehen. Zudem sind Alternativen zu Transfetten auch nicht viel gesünder. Sie enthalten oft toxische Stoffe und richten auf andere Weise Schaden an.

Über den Autor

Ronny Richert

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