Untersuchung: Sechs Prozent aller Speise-Fische mit Krebserregenden Medikamenten verseucht

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So langsam aber sicher kann man in Deutschland gar nichts mehr mit ruhigen Gewissen essen. Zu viel rotes Fleisch ist krebserregend, in der Geflügelzucht wird zu viel Antibiotika verwendet und jetzt auch noch der Fisch. So fanden Tester in Speisefischen Rückstände von krebserregenden Substanzen und Antibiotika.

Fisch ist ja bekanntlich gesund und sollte mindestens einmal pro Woche gegessen werden. Doch nun haben Prüfer Fische untersucht und kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: In Fischen fanden sie Rückstände des Medikaments Malachitgrün. Das Medikament steht unter Anderem im Verdacht krebserregend zu sein und ist außerdem bei Speisefischen nicht zugelassen.

In 183 Fällen Medikamentenrückstände gefunden

Doch das ist nicht alles was die Prüfer fanden, als sie die Speisefische untersuchten. Ihren aktuellen Angaben zufolge worden Abbauprodukte verschiedener Antibiotika gefunden. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe und berichtet, dass der deutschen Bundesregierung alarmierende Zahlen über antimikrobielle Medikamente in Fisch- Krustenprodukten aus Zuchtbetrieben vorliegen würden.

Wie das Magazin in ihrer aktuellen Ausgabe weiter berichtet, wurden in 183 Fällen Nachweise über pharmakologisch wirksame Stoffe nachgewiesen. Diese wurden bei Untersuchungen im Rahmen des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel nachgewiesen.

Lachs, Forelle und Shrimps untersucht

In erster Linie soll es sich dabei um Rückstände der Fisch- Arznei Malachitgrün handeln, die in Verdacht steht Krebserregend zu sein und das Erbgut zu schädigen. Bei Malachitgrün handelt es sich in erster Linie um ein Antiparasitikum, das allerdings bei Speisefischen nicht als Arzneimittel eingesetzt werden darf.

Außerdem fanden die Tester Abbauprodukte von unterschiedlichen Antibiotikums und Antiseptika. Bei Krustentieren fanden die Tester bei für Deutschland bestimmten Produkten 306 Mal solche Abbauprodukte. Die Daten der aktuellen Untersuchungen stammen von den Meeresbewohnern Lachs, Forelle oder Shrimps.

Gesundheit von Menschen gefährdet

Diese stammten aus Aquakulturen im Zeitraum von 2005 bis Ende März des laufenden Jahres. Schaut man sich alle Fischprodukte an, die die Tester untersuchten, fanden sie bei sechs Prozent aller Stichproben die besagten Arzneimittel. Aus welchen Betrieben die einzelnen belasteten Produkte stammten konnte das Bundeswirtschaftsministerium allerding nicht sagen, wie es in dem aktuellen Bericht weiter heiß.

Für einige deutsche Politiker sind diese aktuellen Ergebnisse ein eindeutiger Hinweis darauf, dass in der Fischzucht Medikamente sogar illegal ins Futter gemischt werden. Dieser Masseneinsatz von Medikamenten sorgt für Resistenzen und gefährdet darüber hinaus auch die Gesundheit von Menschen.

Fisch ist besonders gesund

Dies ist ein herber Rückschlag für die Menschen, die sich gern gesund ernähren, denn Fisch ist leicht verdaulich und enthält zudem reichlich gesunde Fettsäuren. Was besonders dem menschlichen Gehirn zu Gute kommt, denn des besteht zu 60 Prozent aus fetthaltigen Strukturen.

Außerdem sind Fische wir Kabeljau, Flunder, Scholle oder auch Seelachs sehr fettarm. Sie sind mager und reich an Eiweiß. Zudem enthalten viele Fische Omega- 3 – Fettsäuren. Diese halten die Blutgefäße sauber und elastisch, verhindern so Verkalkung und schützen daher vor Demenz und Schlaganfällen.

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