Unterschiedliche Farben: Welches Rezept zahlt die Krankenkasse

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Bedarf eine ärztliche Behandlung Medikamente, hat der behandelnde Arzt die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen farbigen Rezepten. Rosa, blau, weiß, grün und gelb. Welches Rezept wofür steht und wie lange sie gültig sind erfahren sie in diesem Artikel. Im Anschluss sollten keine Fragen mehr offen sein.

Mittlerweile gibt es in Deutschland die unterschiedlichsten Rezepte. Je nach Farbe ändern sich auch die Zuzahlungsregelungen in der Apotheke. Aber auch die Gültigkeit ist von Rezept zu Rezept verschieden. In diesem Artikel erklären wir ihnen, was sie bei den unterschiedlichen Rezepten beachten müssen.

  • 1. Das Rosa Rezept
  • Es ist wohl das gängigste Rezept bei Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen. Dieses Rezept erhalten die Versicherten wenn der Arzt dem Patienten ein oder mehrere Medikamente verschreibt. Die dort aufgeführten Medikamente gehören zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Allerdings muss der Patient etwas zuzahlen. Gültig sind diese Rezepte vier Wochen.

  • 2. Die blauen und weißen Rezepte
  • Erhält der Versicherte allerdings ein weißes oder blaues Rezept, muss er die Kosten für das Medikament aus der eigenen Tasche bezahlen. Es handelt sich zwar um ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches sich allerdings nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung befindet.

    Dies gilt zum Beispiel für die Anti- Baby- Pille für Frauen ab einem Alter von 20 Jahren. Aber auch die Versicherten der privaten Krankenversicherung erhalten weiße und blaue Rezepte. Die Gültigkeit beträgt hier zwölf Wochen ab Ausstellungsdatum.

  • 3. Das grüne Rezept
  • Ein grünes Rezept gibt es in der Regel dann, wenn ein Medikament zwar apothekenpflichtig ist, aber dennoch freiverkäuflich ist. Allerdings könnte der Patient dieses Medikament auch ohne Rezept käuflich in einer Apotheke erwerben. Dieses Rezept hat kein Verfallsdatum und die Krankenkasse übernimmt auch nicht die Kosten für diese Medikamente.

  • 4. Das gelbe Rezept
  • Als letztes noch das gelbe Rezept. Dieses Rezept gibt es nur, wenn der Arzt stake Schmerzmittel wie zum Beispiel Morphin verschreibt. Den Großteil der Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse. Der Versicherte muss dennoch einen Teil zuzahlen. Da diese Mittel unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, müssen sie binnen von sieben Tagen eingelöst werden und bestehen aus drei Ausfertigungen: Das Original für die Krankenkasse, einen Durchschlag jeweils für Mediziner und Apotheker.

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    Marion Star

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    von Marion Star

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