Unsere Freunde suchen wie nach den Genen aus

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Wir gesellen uns gern zu Menschen die ähnlich sind wie wir, dies scheint aber auch für die Gene zuzutreffen. Eine aktuelle Studie hat jetzt herausgefunden, dass befreundete Personen sich mit Blick auf Erbgut stärker ähneln als Menschen, die einander fremd sind.

Die US- amerikanischen Wissenschaftler analysierten in ihrer seit Jahrzehnten laufenden Sammelstudie die Erbgutvarianten von gut 2000 Probanden und kamen dabei auf etwa 1,5 Millionen Erbgutvarianten.

Gen- Übereinstimmung von einem Prozent

Die Wissenschaftler legten dabei sehr großes Augenmerk auf Übereinstimmungen zwischen Freunden und zwischen Menschen die einander fremd waren. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass wir unseren Freunden genetisch ähnlicher sind. So haben wir mehr DNA mit Menschen gemeinsam, die wir als Freunde auswählen, als mit Fremden derselben Population.

Demzufolge betrifft die genetische Ähnlichkeit unter Freunden etwa ein Prozent der Gene. Das entspricht etwa einer Übereinstimmung von Cousins vierten Grades. Das wären also Menschen die die gleichen Ur- Ur- Ur Großeltern haben. Uns mag ein Prozent nicht viel erscheinen, aber für Gen- Wissenschaftler ist dies eine bedeutende Zahl.

Evolutionäre Vorteile

Überdurchschnittliche Übereinstimmungen bei den Genen konnten die Wissenschaftler bei Genen die mit dem Geruchssinn zusammenhängen registrieren. Freunde sind vielleicht eine Art funktioneller, so die Forscher in ihrem Bericht. Zudem sprechenden die US- amerikanischen Wissenschaftler von evolutionären Vorteilen.

Aber die Wissenschaftler konnten auch Gegenbeispiele finden. So unterscheiden sich Freunde sehr stark bei dem Immunsystem. Aber auch das bietet wieder einige Vorteile. Wenn Menschen gegen einige Krankheitserreger immun sind, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Erreger nicht weiter ausbreiten kann.
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Frank Müller

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