Tipps: Wenn Zecken ihr Haustier beißen

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Bei den warmen Temperaturen die derzeitig draußen herrschen kommen auch langsam die Zecken wieder aus ihrem Gebüsch und machen Jagd auf einen Wirt. Besonders beliebt sind Katzen und Hunde. Was Hunde- und Katzenhalter tun können, verraten wir ihnen im folgenden Artikel.

So langsam hält auch in Deutschland der Frühling Einzug, dies bedeutet nicht nur das die Temperaturen draußen steigen und man wieder vermehrt an der frischen Luft unterwegs ist, dies bedeutet auch, dass die Zecken langsam wieder aktiver werden. Dann treten sie aber auch gleich im Rudel auf. Sie sind dann ausgehungert vom Winter und auf der Suche nach einem Wirt.

Zecken können schwere Krankheiten übertragen

Beliebtes Ziel der Zecken ist zum Beispiel der beste Freund des Menschen, der Hund. Viele Hundebesitzer sind allerdings im Frühling noch nicht vorbereitet auf die Zecken, traten sie doch sonst immer erst im Frühsommer auf. Durch die Klimaerwärmung sind die Zecken mitunter jetzt schon im März anzutreffen.

Dies ist nicht nur für die Tiere wie Hund und Katze gefährlich, sondern auch für den Menschen. Denn Zecken können Krankheiten übertragen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Hunde- und Katzenhalter sollten daher ihre Liebsten jeden Tag nach Zecken absuchen, auch dann wenn das geliebte Haustier ein Mittel gegen Zecken bekommen hat.

Tabletten nicht ganz ungefährlich

Beliebt sind Zecken- Halsbänder oder Wirkstoffe die auf den Nacken der Tiere gesprüht werden, diese schrecken die Zecken für einen bestimmten Zeitraum ab. Auch bestimmte Tabletten wirken gegen Zecken. Diese wirken aber erst wenn die Zecke auf das Tier draufgegangen ist und es angesaugt hat.

Dies ist aber auch nicht ganz ungefährlich, denn während des Saugvorganges können einige wenig dramatische Krankheiten auf das Tier übertragen werden. Allerdings kommen diese Krankheiten in den meisten Fällen nur in Süddeutschland oder Österreich vor. Die Tablette tötet die Zecke aber auch früh genug ab.

Zecke nicht zu lange drücken

Wer eine Zecke an seinem Haustier entdeckt, sollte diese aber auch umgehend und ordnungsgemäß entfernen. Dabei sollte man die Zecke mit der Pinzette packen und schnell herausziehen. Dies kann auch ruckartig passieren und nicht wie früher durch drehende Bewegungen. Auch sollte man die Zecke nicht zu lange drücken, dann gerät sie in Stress und erbricht sich.

In diesem Fall können dann Krankheiten wie Meningitis oder Borreliose übertragen werden. Allein im Bundesland NRW trägt jede dritte Zecke den Borreliose- Erreger in sich. Bleibt ein Stück des Mundwerkzeuges der Zecke im Körper des Tieres stecken, ist dies halb so schlimm, dies regelt der Körper alleine, ähnlich wie beim Wespenstich beim Menschen, wenn der Stachel stecken bleibt.

Sicher gehen das die Zecke tot ist

Dieser eitert dann aus dem Körper. Die Zecke sollte auf jeden Fall fachgerecht entsorgt werden und auf keinen Fall in die Toilette geworfen werden, da die Zecken gute Schwimmer sind. So sollte die Zecke in ein verschlossenes Marmeladenglas getan werden bis abstirbt. Eine weitere Möglichkeit ist sie zu verbrennen.

Auch lässt sich eine Zecke durch einen festen Druck töten, doch muss man hier sicher sein, dass sie wirklich tot ist, sonst kann es passieren, dass sie durch die ganze Wohnung krabbelt. Dann kann die Zecke auch auf den Menschen gehen und schwere Krankheiten übertragen.

Über den Autor

Ronny Richert

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