Studie: Zu viel Zucker führt zu chronischen Krankheiten

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Süße Nahrungsmittel schmecken in der Regel sehr lecker, weil sie viel Zucker enthalten, doch sie haben einen großen Nachteil sie sind sehr ungesund und machen uns dick. US- amerikanische Wissenschaftler kommen außerdem zu dem Urteil, dass Zucker uns auch chronisch krank machen kann.

Die Forscher untersuchten mehr als 8000 wissenschaftliche Studien und kamen zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen chronischen Krankheiten und Zuckerzusätzen gibt. Wie die Wissenschaftler betonen ist der erhöhte Zuckerkonsum auf den deutlichen Anstieg von Fettlebererkrankungen, vielen Diabetes- Typ-2- Erkrankungen bei Kindern und die dramatische Zunahme von Stoffwechselerkrankungen zurückzuführen.

70 unterschiedliche Süßungsmittel in Deutschland

Die Wissenschaftler machen dafür in erster Linie die Vorgehensweise in der Nahrungsmittelproduktion verantwortlich. Diese verwenden immer mehr Zuckerzusätze. Zuckerzusatz ist Zucker, der nicht in der natürlichen Nahrung vorkommt. Dennoch kommt er in 74 Prozent unserer Lebensmittel vor, wie die Wissenschaftler weiter betonen.

Dabei wird der Verbraucher gern in die Irre geführt, denn für den Zuckerzusatz gibt es 61 verschiedene Namen. Für Verbraucher sind sie schwer zu finden und das obwohl das die US- Behörden vorschreiben. Aber in Deutschland sieht es noch schlimmer aus, hier gibt es sogar 70 unterschiedliche Süßungsmittel die den Lebensmitteln beigemischt werden.

Nicht nur dicke Menschen sind betroffen

Dadurch nehmen wir mehr Zucker zu uns, als für uns eigentlich gut ist bzw. mehr als Bauchspeicheldrüse und Leber verarbeiten können. Der überschüssige Zucker führt zu Leber- und Herzerkrankungen. Auch Diabetes wird durch einen vermehrten Zuckerkonsum begünstigt. Doch wer denkt nur dicke Menschen sind betroffen, ist auf dem Holzweg.

Zu viel Zucker verursacht chronische Stoffwechselerkrankungen bei dicken wie auch schlanken Menschen. Anstatt sich auf das Problem der Fettleibigkeit zu konzentrieren, sollten wir uns mehr für die Herstellung unserer Lebensmittel interessieren, so Robert Lustig vom „Sucar Science“- Projekt in einer Stellungnahme.

Limonaden sind Zuckerfallen

Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, riskiert, dass der Glukose- Anteil im Blut drastisch ansteigt. Die Bauchspeicheldrüse reagiert auf diesen Anstieg und produziert mehr Insulin. Was den Körper wiederrum dazu bringt mehr Kalorien als Fett zu speichern. Insulin hat auch einen weiteren negativen Effekt, es beeinträchtigt das Hormon Leptin, welches die Funktion einer natürlichen Essbremse hat.

Wird jedoch zu viel Insulin ausgeschüttet, erhält der Körper dieses Signal nicht mehr. Die Hauptgefahren sind Limonaden, Energy- und Fitnessgetränke. Schon ein halber Liter Limonade enthält etwa 50 Gramm Zucker, was schon den Tagesbedarf eines Erwachsenen deckt, zumindest laut der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Zucker ist überflüssig

Dabei können Menschen auch komplett ohne Zucker leben. Menschen brauchen zum Leben lediglich Eiweiße und Fette. Die Energie die der Zucker liefert, kann der Mensch auch durch Kohlenhydrate aufnehmen. Es gibt kein Lebensmittel, das nicht ersetzbar ist. Die Nachteile von Zucker überwiegen ganz klar die Vorteile.

So hat Zucker kein Sättigungswert und enthält zudem kaum Vitamine und Mineralstoffe. Nach Ballaststoffen sucht man im Zucker vergeblich. Also aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Zucker vollkommen überflüssig. Menschen die in besseren Verhältnissen leben schränken den Zuckerkonsum bereits ein, bei ärmeren Menschen ist dies nicht der Fall, weil gesunde Lebensmittel einfach teurer sind.

Über den Autor

Ronny Richert

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