Studie: Dieser Geburtsmonat birgt das höchste Krankheitsrisiko

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Viele Menschen fragen sich warum sie gerade diese Krankheit bekommen. US- Wissenschaftler kommen jetzt bei 55 Krankheiten zu dem Ergebnis, dass der Geburtsmonat eine wichtige Rolle spielt. Aber auch die Umweltbedingungen spielen dabei eine große Rolle.

Es gibt mittlerweile unzählige Krankheiten und bei fast allen gibt es auch Risikofaktoren. Doch wie wichtig ist der Monat in dem wir geboren sind, wenn es um Krankheiten geht. US- amerikanische Wissenschaftler haben mehrere Studien ausgewertet und sind zum Schluss gekommen, dass bei 55 Krankheiten der Geburtsmonat eine große Rolle spielt.

1,7 Millionen Menschen untersucht

So hat der Geburtsmonat einen wesentlichen Einfluss darauf, welche Krankheit wir später im Leben bekommen könnten. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Columbia- Universität. In der aktuellen Untersuchung wurden gut 1,7 Millionen Menschen ausgewertet die zwischen 1900 und 2000 geboren wurden.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass 55 Erkrankungen sehr deutlich vom jeweiligen Geburtsmonat zusammenhängen. Das Krankheitsrisiko ist für die in dem entsprechenden Monat geborenen Menschen ein Leben lang erhöht. Überprüft haben die US- Forscher mehr als 1680 Erkrankungen.

16 neue Zusammenhänge gefunden

Die vom Geburtstagsmonat abhängigen Krankheiten waren dabei sehr vielfältig. Sie reichen von Herz- Kreislauf- Erkrankungen über Asthma bis hin zur Aufmerksamkeitsstörung ADHS. In der Studie konnten die Wissenschaftler einige Annahmen bereits bestätigen, fanden aber 16 neue Zusammenhänge heruas, die man so noch nicht kannte.

So erkranken die Menschen besonders häufig an Asthma, die im Monat Oktober geboren sind. Aber auch bei Kindern die im Juli, August und September geboren sind, liegt das Risiko überdurchschnittlich hoch. Deutlich besser haben es da Kinder die im Frühling oder Winter geboren sind.

Herzkrankheiten besonders bei Kindern im März und April

Kinder erkranken besonders häufig an ADHS wenn sie in den Monaten September, Oktober oder November geboren sind. Ein eher geringes Risiko haben hingegen Kinder die zwischen Januar und April geboren sind. Besonders oft erkranken Kinder an Herz- Krankheiten wenn sie im Monat März geboren wurden.

Wie die Wissenschaftler betonen, wurden Herz- Kreislauf- Erkrankungen besonders oft bei den Kindern nachgewiesen, die in den Frühlingsmonaten März und April geboren wurden. Kinder die in den Herbstmonaten zur Welt gekommen sind, haben deutlich weniger mit diesen Erkrankungen zu kämpfen.

Kinder aus den Monaten Mai und Juli am gesündesten

Kinder die in den Herbstmonaten geboren sind, haben aber dafür mehr mit Atemwegserkrankungen zu kämpfen. Besonders betroffen sind Kinder die im Monat Oktober und November geboren wurden. Neurologische Probleme treten ganz klassisch bei Kindern auf, die im grauen November geboren wurden.

Den Zusammenhang zwischen dem grauen Monat November und neurologischen Störungen hat in der Vergangenheit bereits eine andere Studie untersucht. Ihr Ergebnis ist allerdings in der Fachwelt umstritten. Am gesündesten sind hingegen Kinder die in den Monaten Mai und Juli geboren wurden.

Umweltbedingungen Schuld am Krankheitsrisiko

Im Gegensatz dazu haben Kinder, die im Oktober geboren sind die höchsten Krankheitsrisiken. Allerdings erklärten die Forscher, dass man sich nicht zu viele Sorgen machen sollte, wenn man ein Oktober- Kind zu Hause hat. Die Gesundheit ist auch von vielen anderen Faktoren abhängig.

Aber eins scheint sicher, mit der Sternenkonstellation haben die vom Geburtsmonat abhängigen Krankheiten wohl recht wenig zu tun. Die US- amerikanischen Wissenschaftler führen den Zusammenhang wohl eher auf Umweltbedingungen zurück, dem ein Baby in den ersten Monaten seines Lebens ausgesetzt ist. Welche das genau sind, müssen die Wissenschaftler aber erst noch untersuchen.

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Frank Müller

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