Seniorenheim Neuburg an der Donau: Zwei Menschen sterben an aggressiver Grippe

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Winterzeit ist bekanntlich Grippezeit. In der Regel wird einem gesunden Menschen die Grippe nur selten Gefährlich. Menschen mit einem schwachen Immunsystem, wie zum Beispiel ältere Menschen, haben ein deutlich höheres Risiko, dass Komplikationen auftreten könnten. Daher wird älteren Menschen immer wieder geraten sich gegen die Grippe impfen zu lassen.

Denn bei einem aggressiven Virus kann eine Grippe sehr schnell lebensgefährlich werden. Wie jetzt in Neuburg an der Donau. In einem Seniorenheim der Stadt ist jetzt so eine aggressive Grippe ausgebrochen, dass bereits zwei Bewohner die Erkrankung mit dem Leben bezahlen mussten.

54 Menschen bereits erkrankt

Bei den beiden Bewohnern handelt es sich um einen 95 Jahre alten Bewohner bzw. um eine 84 Jahre alte Bewohnerin. Wie das zuständige Gesundheitsamt am Montag der laufenden Woche erklärte, handelt es sich dabei um das Influenza- A- Virus vom Subtyp H3. Das Virus treibt schon seit Ende Dezember des letzten Jahre sein Unwesen in dem Heim, in dem 90 Menschen leben.

In der Zwischenzeit sind 54 Menschen an dem Virus erkrankt, darunter befanden sich auch zwei Pfleger, wie das Heim in einer Stellungnahme erklärte. 34 von ihnen haben sich inzwischen von der Grippe wieder erholt. Mindestens 10 Erkrankte befinden sich derzeitig noch in stationärer Behandlung, wie es am Montag weiter hieß.

Café bis auf weiteres geschlossen

Typische Symptome für eine Grippe sind Fieber, Husten sowie Kopf und Gliederschmerzen, wie das zuständige Gesundheitsamt weiter betonte. Um weitere Ansteckungen zu verhindern, nimmt das Seniorenheim derzeitig keine neuen Bewohner mehr auf. Auch das Café für Besucher und Bewohner bleibt bis auf weiteres geschlossen, damit kein weiterer Kontakt zustande kommt.

Das zuständige Gesundheitsamt am Landratsamt Neuburg- Schrobenhausen hat in der Zwischenzeit alle Seniorenheime im kompletten Landkreis angeschrieben. Doch weitere Fälle der hochansteckenden Grippe sind im Landkreis bis zum heutigen Montag zum Glück noch nicht aufgetaucht, hieß es zum Abschluss.

Über den Autor

Matthias Thomgu

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