Schwangerschaftsübelkeit: Wie sie entsteht und was dagegen hilft

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Schwangere leiden besonders in den ersten drei Monaten unter extremer Übelkeit. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten die Übelkeit etwas erträglicher zu machen. Jedoch ist Übelkeit während der Schwangerschaft kein Anzeichen für eine Krankheit. Schwangerschaftsübelkeit ist zudem genetisch bedingt.

Schwanger zu sein hat auch seine Nachteile, so leiden drei von vier Schwangeren in den ersten Monaten unter extremer Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Allerdings gibt es einige Tricks um die Übelkeit einiger Maßen erträglicher zu machen. Bei zu starken Beschwerden, sollte aber auf jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Zwar ist Schwangerschaftsübelkeit eine üble Sache, aber dennoch kein Anzeichen für eine Krankheit, dem sollten Schwangere sich immer bewusst sein. Bei einigen schwangeren Frauen schlägt die Übelkeit sogar so stark zu, dass sie sich arbeitsunfähig melden müssen. Allerdings hat diese Schwangerschaftsübelkeit auch eine gute Seite.

Nicht alle schwangeren Frauen betroffen

Denn dadurch zeigt das Immunsystem, das es sich mit dem Organismus des heranwachsenden Kindes auseinandersetzt. Ein Mythos ist hingegen, dass extreme Schwangerschaftsübelkeit auf Mehrlingsgeburten hinweist, denn etwa 65 Prozent der Schwangeren leiden in den ersten Monaten unter Übelkeit.

Doch nicht alle Frauen leiden an Schwangerschaftsübelkeit, doch warum es nur einige Frauen trifft, darauf weiß nicht einmal die Wissenschaft eine Antwort. So gibt es sogar schwangere Frauen, die während der gesamten Schwangerschaft nicht einmal über Schwangerschaft geklagt haben. Experten gehen allerdings davon aus, dass die hormonelle Umstellung an der Übelkeit schuld sein könnte.

Übelkeit auch erblich bedingt

Die gute Nachricht ist, dass die Übelkeit und der Brechreiz meist nach drei Monaten wieder von alleine verschwindet. Allerdings können Stress, Sorgen und Streit die Schwangerschaftsübelkeit noch verschlimmern. Auch scheint die Übelkeit erblich bedingt zu sein, so können Frauen davon ausgehen, wenn ihre Mutter unter dieser Übelkeit litt, sie auch damit zu kämpfen haben werden.

Das Risiko soll hier mindestens drei Mal so hoch sein, haben aktuelle Studie herausgefunden. Ein Arzt sollte allerdings aufgesucht werden, wenn die Schwanger fünf bis zehn Mal pro Tag die Toilette aufsuchen muss und dabei fünf Prozent ihres „Normalgewichtes“ verliert. Dann kann es zu einer Austrocknung und einem Ungleichgewicht des Säure- Blasen- Haushalts kommen.

Niedriger Blutzucker kann Übelkeit verstärken

Zudem sollte jede schwangere Frau auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten verzichten. Bei Übelkeit können allerdings Kräuter- Ingwertee oder auch lauwarmes Wasser helfen. Aber auch kleine Mahlzeiten können gegen den Brechreiz helfen. Hierbei sollte fettarme Speisen bevorzugt werden.

Die Übelkeit kann zudem auch durch niedrigen Blutzucker begünstigt werden. Gegen Übelkeit kann auch helfen vor dem Aufstehen einen Zwieback oder einen Keks zu essen. Allerding sollten Schwangere auch das essen, wonach ihnen der Sinn steht. Die ausgewogene Ernährung kann auch nachgeholt werden, wenn die Übelkeit wieder verflogen ist.

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Marion Star

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