Ernährung während der Schwangerschaft: Liste erlaubter und verbotener Lebensmittel

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Die Ernährung in der Schwangerschaft ist besonders wichtig. Schwangere Frauen müssen auf nicht besonders viele Speisen verzichten, sondern müssen nur darauf achten wie sie zubereitet sind. Nur die wenigsten Lebensmittel sind während der Schwangerschaft tabu. Dazu zählen Alkohol, rohes Fleisch und Eier sowie Milchprodukte.

Eigenen Nachwuchs zu bekommen kann in manchen Fällen schon ein wenig schwierig werden. Das fängt schon bei der Schwangerschaft an. So darf die Schwangere nicht alle Lebensmittel zu sich nehmen. Dass Alkohol und Nikotin tabu sind, wissen sogar Nichtschwangere. Doch es gibt eine Reihe weitere Nahrungsmittel die mit Vorsicht zu genießen sind oder gar tabu sind, wir sagen ihnen welche.

Eingeschränkte Speiseplan kontraproduktiv

Zudem findet man im Internet eine Vielzahl von Ratschlägen die sich um eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft drehen. Diese können Frauen allerdings auch verunsichern. Bei uns erhalten sie einen schnellen Überblick, welche Lebensmittel sie mit ruhigen Gewissens genießen könne. Zudem haben finden sie am Ende des Artikels auch eine handliche Tabelle.

Dabei sollten sich Schwangere von Anfang an merken, dass ein zu sehr eingeschränkter Speiseplan auch kontraproduktiv sein kann. Immerhin müssen Mütter und ihr Nachwuchs immer die wichtigsten Nährstoffe bekommen und das jeden Tag. Zudem sind die Unterschiede zur gesunden Mischkost gar nicht so groß.

Ältere Früchte meiden

So sollen Schwangere auf jeden Fall viel frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Sie liefern neben den wichtigen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffe auch Pflanzenstoffe und Antioxidantien. In der Schwangerschaft ist zudem auch Foulsäure, auch unter Vitamin B9 bekannt besonders wichtig. Dies steckt zum Beispiel in Vollkornbrot, rote Beete, Kohl, Brokkoli, Spinat, Spargel und Hülsenfrüchten.

Hülsenfrüchte, Lauchgewächs und Zwiebeln sollten allerdings nur dann von der Schwangeren verzehrt werden, wenn sie gut vertragen werden. Verbote gibt es hingegen nur bei der Produktwahl und Zubereitung: Dies gilt für abgepackte Salate, etwas ältere Früchte und erhitzte Sprossen. Diese können mit Keimen belastet sein, die dem Kind schaden.

Rohes Fleisch und Wurst tabu

Auch sollten Schwangere Obst und Gemüse nie ungewaschen verzehren. Schwangere sollten auch Fleisch und Fich zu sich nehmen, denn sie enthalten Proteine und enthalten viel Eisen und Jod. Allerdings sind Speisen während der Schwangerschaft tabu, die roh, nicht ausreichend erhitzt oder nur kaltgräuchert sind.

Dazu zählen rohes Fleisch, Tatar, Sushi, sowie Räucherlachs und Rohwurstsorten wie Salami. Denn diese Lebensmittel können Keime enthalten, die zu Erkrankungen, Frühgeburten oder Wehen führen können. Auch Fische die stark mit Quicksilber verseucht sind, wie Schwertfisch oder Merlin sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen.

Auch Fast Food problematisch

Aber auch Leber kann Schadstoffe wie Schwermetalle enthalten. Auch Milchprodukte versorgen den Körper mit Eisen und Foulsäure, aber auch hier gilt: Nicht roh essen. Auch diese können mit Krankheitserregern versucht sein. Dies gilt zudem auch für Speisen mit rohem oder halbgarem Ei wie Tiramisu oder Mayonnaise.

Auch halten einige Experten Fertigproduckte und Fast Food während der Schwangerschaft für problematisch. Dies gilt vor allem für Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und Farbstoffe. Diese können das Allergierisiko beim ungeborenen Kind deutlich erhöhen. Auch sollten Schwangere immer ihr Gewicht im Auge behalten. Übergewicht kann schnell zu Bluthochdruck führen.

Auf keinen Fall Alkohol

Bei überernährten Babys kann es auch häufiger zu Komplikationen wie einer Frühgeburt kommen. Auch die Flüssigkeitszufuhr bei Schwangeren ist besonders wichtig. Zwei bis drei Liter pro Tag sind allerdings ausreichend. Schwangere sollten aber in erster Linie Wasser und ungesüßte Getränke zu sich nehmen.

Auf keinen Fall sollten werdende Mütter Alkohol zu sich nehmen, denn dies kann das zentrale Nervensystem des Ungeborenen nachweislich schädigen. Chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon sollten nicht zu oft und zu viel getrunken werden, denn in großen Mengen können sie Wehen anregen. Das gilt auch für Koffein. In der Schwangerschaft dürfen Frauen 300 Milligramm Koffein zu sich nehmen, was ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag entspricht.

 

[one_third] [alert type=“success“ close=“false“][list-ul type=“check“]Erlaubte Lebensmittel: [li-row]Reichlich Obst und Gemüse[/li-row][li-row]Fisch und Fleisch gekocht und gebraten[/li-row][li-row]Milchprodukte[/li-row][li-row]Eier und Eierspeisen[/li-row][li-row]kalt gepresste Pflanzenöle[/li-row][li-row]Wasser ungesüsste Tees und verdünnte Fruchtsäfte[/li-row][/list-ul][/alert] [/one_third][one_third] [alert type=“danger“ close=“false“][list-ul type=“cross“]Verbotene Lebensmittel:[li-row]Abgepackte Salate und Früchte[/li-row][li-row]rohe Sprossen[/li-row][li-row]rohes Fleisch, roher Fisch (Tatar, Sushi, Salami, Räucherlachs)[/li-row][li-row]Rohmilchkäse, nicht pasteurisierte Milch, rohes Ei[/li-row][li-row]Alkohol jeglicher Art[/li-row][/list-ul][/alert][/one_third][one_third][alert type=“warning“ close=“false“][list-ul type=“arrow“]Mit Vorsicht zu genießen[li-row]Rohes Obst und Gemüse (immer Waschen)[/li-row][li-row]Innereien, Schwertfisch, Merlin[/li-row][li-row]Sahne und Schmalz[/li-row][li-row]Fertigprodukte, Fastfood, Süßigkeiten[/li-row][li-row]Kaffee, Softdrinke, chininhaltige Limonaden (z.B. Bitter Lemon)[/li-row][/list-ul][/alert] [/one_third]

Über den Autor

Frank Müller

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