Redbull & Co: Warum Energydrinks im Mix mit Alkohol so gefährlich sind

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Experten waren mal wieder vor Energydrinks. Besonders für Kinder und in Verbindung mit Alkohol sind sie gesundheitsschädlich. Daher sollten Kinder und Jugendliche Energydrinks so gut wie gar nicht zu sich nehmen und Erwachsene in Maßen um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

Energydrinks sind sehr beliebt wenn man einen Durchhänger hat. Bei jungen Leuten sind sie besonders beliebt in Verbindung mit Alkohol. Allerdings wird von den jungen Menschen oft das Risiko unterschätzt, welche Energydrinks in Verbindung mit Alkohol mit sich bringen können.

Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche

Besonders oft greifen junge Menschen auf Partys und in Discotheken zu diesem beliebten Getränk, der Absatz von Energydrinks steigt schon seit Jahren immer weiter an. Doch bei der Mischung von Energydrinks und Alkohol kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen, Kopfschmerzen sind dabei nur das geringste Übel.

Auch ohne Alkohol können Energydrinks gefährlich werden, besonders beim Sport. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte zuletzt vor den Gefahren der Energydrinks. So setzt sich die WHO dafür ein, dass Energydrinks nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden dürfen, ähnliche Forderungen stellt auch die Verbraucherorganisation Foodwatch.

Maximal 300 Milligramm Koffein pro Tag

Das Land Litauen hat diese Forderung bereits in die Tat umgesetzt, hier dürfen die Energydrinks nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Der Grund: Kinder und Jugendliche reagieren besonders empfindlich auf Koffein. Eine Überdosis führt selbst bei Erwachsenen zu Herzrasen, Bluthochdruck und Übelkeit. Auch Krämpfe sind keine Seltenheit mehr.

250 Milliliter eines Energydrinks enthalten etwa 80 Gramm Koffein, dies entspricht etwa zwei Tassen Filterkaffee. Ein Erwachsener darf bis zu 300 Milligramm Koffein zu sich nehmen ohne Angst zu haben, seine Gesundheit zu gefährden. Allerdings gilt dies nicht in Verbindung mit Alkohol. Laut einer Studie nimmt jeder zweite Konsument den Energydrink im Mix mit Alkohol zu sich.

Bei jungen Männern besonders beliebt

Ein einer schwedischen Studie aus dem Jahr 2006 wurden Energydrinks auch mit Todesfällen in Verbindung gebracht. Die Betroffenen hatten große Mengen Alkohol und Ernergydrinks zu sich genommen. Die Verbindung ist da, konnte aber bis jetzt nicht bewiesen werden, so die Forscher zum damaligen Zeitpunkt.

Gegen den gelegentlichen Konsum haben die Experten nichts einzuwenden, es geht ihnen eher um den hohen Konsum von Energydrinks in Verbindung mit Alkohol oder beim Sport. Vor allem Männer zwischen 20 und 25 Jahren zählen zu den Vieltrinkern von Energydrinks. Diese beachten auch in fast allen Fällen die Verzehrempfehlungen nicht.

Immer mehr Kinder trinken Energydrinks

Auf LAN- Partys, bei denen die Gamer bis zu 48 Stunden wach sind, ist das Getränk besonders beliebt. Die Gamer lieben den Geschmack, die gesteigerte Leistungsfähigkeit und die Wachheit. Besonders herzempfindliche Menschen sollten die Finger von diesen Koffein- Getränken lassen. Besonders bei Kindern kann es zu Herzmuskelerkrankungen kommen.

In Deutschland hat jedes fünfte Kind zwischen acht und zehn Jahren schon Mal einen Energydrink getrunken. Jedes sechste Kind dieser Konsumentengruppe trinkt sogar vier bis fünf Dosen pro Woche. Immerhin sind seit Dezember dieses Jahres Warnhinweise für Schwangere, Stillende und Kinder auf den Getränken Pflicht. Ob Kinder diese Warnhinweise beachten ist aller fraglich.

Redbull: Verzehr unbedenklich

Der weltweit führende Hersteller von Energydrinks, „Redbull“, erklärte in einer Stellungnahme, dass ihr Produkt in mehr als 165 Ländern verkauft wird, weil Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt zu dem Urteil gekommen sind, dass der Verzehr unbedenklich ist. Die steigenden Absatzzahlen dürften den Hersteller zudem weiter beflügeln.

Trotzdem musste Redbull einen Rückschlag in den USA hinnehmen. 13 Millionen Dollar musste das Unternehmen in einen Fond wegen irreführender Werbung einzahlen, um eine Massenklage zu verhindern. Der Slogan: „Redbull verleiht Flügel“ entspräche nicht der Wahrheit und das Getränk fördert auch nicht die Fitness von Kindern, wie Redbull in seiner Werbung sagt.

Über den Autor

Ronny Richert

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