Nasensprays können schell zur Keimschleuder werden

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Wer unter Schnupfen leidet, greift gern zu einem Nasenspray, um wieder frei durchatmen zu können. Doch bei Nasensprays ist Vorsicht geboten, sie können schnell süchtig machen. Außerdem können sie bei falschen Anwendungen zu Keimschleudern werden.

Die Erkältungszeit ist in Deutschland im Moment gerade auf dem Höhepunkt. Viele laufen verschnupft durch unsere Städte. Daher haben auch Erkältungsmittel gerade Hochsaison. Neben Grippetabletten gehören auch Nasensprays zu den momentanen Verkaufsschlagern. Doch gerade Nasensprays bergen hohe Risiken: Sie können krank und süchtig machen.

Hunderttausende Deutsche greifen jedes Jahr zu den beliebten Nasensprays um wenigstens für einige Stunden wieder freidurchatmen zu können. Dazu sprüht man nur einmal links und einmal rechts in jeder Nasenloch und schon kann man wieder frei durchatmen. Doch wer Nasensprays falschanwendet, kann es schnell in Keimschleuder verwandeln.

Chronisch geschwollene Schleimhaut

Doch dies lässt sich mit einem einfachen kinderleichten Trick verhindern: Dafür muss die Sprühvorrichtung so lange gedrückt gehalten werden, bis man den Adapter wieder aus der Nase zieht, so die die Zeitung „Apotheken Umschau“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Hält man sich nicht an diesen Tipp, kann Nasensekret in die Lösung gesaugt werden, was die Haltbarkeit vermindert.

Wer das Nasenspray richtig anwendet, aber zu lange nutzt, kann auch süchtig nach dem Nasenspray werden. Dies kann zum Beispiel eine chronisch geschwollene Schleimhaut zur Folge haben. Eine weitere Folge kann außerdem auch eine nass klingende Stimme sein, wie es im Bericht der „Apotheken Umschau“ weiter heißt.

Auf Salzlösungen setzen

Wer dieser Gefahr allerdings komplett aus dem Weg gehen will, sollte anstatt auf Nasensprays lieber auf Salzlösungen oder ätherische Öle zurückgreifen. Inhalieren zum Beispiel befeuchtet die Schleimhäute sehr gut und sie schwellen dadurch weniger stark an, wie es zum Abschluss des aktuellen Berichts heißt.

Wer trotzdem nicht auf die abschwellenden Nasensprays verzichten will, sollte die Nasensprays nicht länger als sieben Tage anwenden. Wer trotzdem süchtig nach den Nasensprays wird kann sich in drei Schritten wieder davon entwöhnen: Als ersten Schritt sollten man Nasenspray für Kinder benutzen, diese sind nicht stark dosiert wie die Nasensprays für Erwachsene.

Schleimhaut kann schwer geschädigt werden

Im zweiten Schritt sollte man Kindernasensprays und Meerwassersprays im Wechsel nehmen, bis der Betroffene nur noch mit Meerwassernasensprays zurechtkommt. Zusätzlich kann der Betroffene ein heilendes Nasenspray mit Vitaminmischungen anwenden.

Dieses Entwöhnprogramm nimmt meistens ein bis zwei Wochen in Anspruch. Doch wer über Jahre Nasensprays verwendet, dessen Schleimhaut hat es schwer, sich wieder zu regenerieren.

Über den Autor

Marion Star

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