Krebs: Vitamin C soll helfen Krebs zu bekämpfen

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Hohe Dosen von Vitamin C können offensichtlich helfen verschiedene Krebsarten zu bekämpfen. Das haben US- amerikanische Wissenschaftler erst in Tierversuchen und später auch in klinischen Studien am Menschen nachgewiesen.

Dadurch das wir immer älter werden, erkranken auch immer Menschen an Krebs, einer Umfrage zufolge haben Menschen auch deutlich mehr Angst an Krebs zu erkranken als im Alter dement zu werden. Bei Krebs helfen in der Regel nur Bestrahlung, Chemotherapie oder eine Operation. US- amerikanische Wissenschaftler wollen die Krebstherapien jetzt allerdings mit Vitamin C unterstützen.

Vitamin C direkt ins Blut gespritzt

Der Grund hierfür sollte eigentlich auf der Hand liegen: Bestrahlung und Chemotherapie sind nicht gerade gesund für den menschlichen Körper. Zudem können diese Methoden keine Überlebenschance garantieren. Alternative Therapien sollen herkömmliche Therapien unterstützen. Ein besonderer Vorstoß stellt die Behandlung mit Vitamin C da.

Ähnliche Therapien wurden schon in der Vergangenheit versucht und waren recht erfolglos, der Unterschied zu der neuen Therapie der Wissenschaftler aus Iowa: Sie spritzen dem Patienten die hohe Vitamin C Dosis direkt ins Blut. Eine hohe Konzentration von Vitamin C kann die Krebszellen bekämpfen, gesunde Zellen hingegen bleiben davon verschont.

Gesunde Zellen überleben

Der Unterschied zu der oralen Gabe von Vitamin C: Die Blutlevel sind 100 bis 1500 Mal höher als bei der oralen Einnahme. Eine so hohe Konzentration von Vitamin C im menschlichen Blut ist Voraussetzung, dass die Krebszellen überhaupt erst angegriffen werden können. Bei Mäusen konnte bereits festgestellt werden, dass eine so hohe Vitamin C Konzentration im Blut die Krebszellen angreift.

Herkömmliche also gesunde Zellen blieben hingegen verschont. Die US- amerikanischen Wissenschaftler testeten dies jetzt bei Probanden in klinischen Studien bei Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dabei kombinierten sie die klassische Chemotherapie und Bestrahlung mit der intravenösen Gabe von Vitamin C.

Oxygen greift die Krebszellen an

Der erste Durchgang dieser Studie war durchaus positiv, es konnte eine Verbesserung der Patienten nachgewiesen werden. Nun wollen Wissenschaftler herausfinden, ob diese Methode eventuell das Überleben der Patienten sichern kann. Laut dem Bericht der Wissenschaftler, ist es nicht direkt das Vitamin C was die Krebszellen angreift, sondern vielmehr das daraus resultierende Wasserstoffperoxid.

Es ist ein so genanntes reaktives Oxygen was die Krebszellen angreift. Gesunde Zellen schaffen es im Gegensatz zu Krebszellen viel besser gegen das Oxygen anzukämpfen, weshalb sie auch von der Therapie verschont bleiben. Des Weiteren soll nun auch herausgefunden werden, gegen welche Krebsarten diese Therapie helfen kann, damit eine neue Grundlage für die Krebstherapie geschaffen wird.

Über den Autor

Ronny Richert

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