Joggen im Winter: Tipps damit Laufen auch im Winter auch Spaß macht

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Laufen im Winter ist eine Motivationsfrage, viele im Sommer so aktive Läufer ziehen im Winter die Couch vor. Dabei kann laufen in der kalten und dunkeln Jahreszeit so gut sein. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie sie im Winter den inneren Schweinehund überwinden können.

Im Sommer macht es vielen Menschen Spaß einmal oder gar mehrmals in der Woche joggen zu gehen. Doch gerade jetzt wo es draußen kalt ist, machen es sich viele Hobby- Läufer lieber auf der Couch bequem. Zudem wird es auch sehr früh dunkel, daher fallen viele Läufer in ein Motivationsloch.

Darum braucht es viel Willensstärke und die richtige Motivation, hier ein paar Tipps die ihnen helfen könnten: So könnten sie auch Laufroute ein wenig ändern. Oder wenn sie in der Regel alleine laufen, wäre es auch eine gute Idee sich mal einer Laufgruppe anzuschließen.

Outfit kann Lauflust steigern

Abwechslung bringt zudem auch, wenn man sich Trainingsstationen in die Laufrunde integriert. Dies können zum Beispiel Hoch- Strecksprünge, Liegestütze auf der Parkbank oder ein Slalomlauf um kleine Hindernisse sein. Wenn dies alles nichts hilft, sollten Läufer vielleicht im Winter eine andere Sportart ausprobieren.

Wer allerdings auch im Herbst und Winter weiter laufen geht, erlebt hier nicht selten ein Motivationshoch. Auch ein neues Outfit kann die Lust am Laufen erneut entfachen. Bunte reflektierende Kleidung hebt nicht nur die Stimmung des Läufers, sondern bietet zudem auch noch Sicherheit während der Dunkelheit.

43 Prozent leiden unter Winterblues

Doch dies geht nicht nur Läufern so, einer aktuellen Umfrage der Techniker Krankenkasse zufolge, ist jeder vierte Bundesbürger während der dunklen Jahreszeit schlechter drauf, als im Sommer. 43 Prozent der Deutschen verfallen auch in den Winterblues, ausgelöst meistens durch Stress, Vorweihnachtshektik, Dunkelheit, Schmuddelwetter und kalte Temperaturen.

Wer Gefahr läuft in den Winterblues zu verfallen, sollte etwas tun, am besten davonlaufen. Denn laufen stärkt nicht nur den kompletten Körper und das Immunsystem, sondern auch das seelische Befinden lässt sich damit auch sehr gut beeinflussen, wie schon zahlreiche Studien bewiesen haben.

Zwei Botenstoffe fehlen im Winter

Die Laufeinheit an der frischen Luft, am besten noch während des Tageslichtes, wirkt sich positiv auf unseren Hormonhaushalt aus. Besonders begünstigt es die Produktion von Endorphin und Serotonin, genau diese beiden Botenstoffe sind bei uns im Winter eher Mangelware.

Fehlen sie kommt es bei uns öfter zu Müdigkeit, Lustlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Zudem ist Laufen ein ziemlich unkomplizierter Sport, laufen kann man praktisch an jedem beliebigen Ort. Doch beim Laufen ist im Winter das richtige Outfit entscheidend, wer zu dick angezogen ist, riskiert einen Hitzestau.

Laufbekleidung im Winter entscheidend

Läuft man hingegen eine zu kurze Strecke, läuft man Gefahr, zu schnell zu laufen oder zu schnell auszukühlen. Funktionswäsche, atmungsaktive, winddichte und je nach Wetterlage wasserdichte Laufbekleidung und dünne Handschuhe und eine Mütze oder Stirnband für die Ohren gehören im Winter zur Grundausstattung.

Wer im Winter schnell friert sollte zudem Kältecreme auftragen oder zu einer Gesichtsmaske greifen. Auch auf wärmende Laufsocken und atmungsaktive Winterlaufschuhe mit rutschfester Sohle sollte nicht verzichtet werden. Bei großer Kälte sollte zudem durch die Nase geatmet werden um die Luft anzuwärmen und die Bronchien zu schonen.

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