Impfung gegen Akne bald verfügbar?

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Wissenschaftler haben einen großen Fortschritt in Sachen Akne- Impfung gemacht. So dass es in Zukunft vielleicht bald einen Impfstoff gegen Akne geben könnte. Aber vorher müssten klinische Studien beweisen, dass der Impfstoff auch wirkt und keine zu großen Nebenwirkungen hat.

Das größte Problem in der Pubertät? Die meisten jungen Leute würden wohl Pickel oder Akne sagen. Denn mit Pickeln im Gesicht fühlt sich keiner wirklich schön. Es gibt viele Mittel die wahre Wunder versprechen. Doch Wissenschaftler sind auf dem Weg eine neue Wunderwaffe gegen Akne zu entwickeln: Eine Impfung.

Schwere Akne kann zur Blutvergiftung führen

Doch nicht nur Jugendliche haben mit Akne zu kämpfen, auch viele Erwachsene leiden an dieser Hauterkrankung. Nicht nur optisch sieht das nicht gerade schön aus, so kann eine Akne auch schmerzhaft sein und das im doppelten Sinne physisch wie auch psychisch. Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen lässt sich Akne nur schwer verstecken.

Ist eine Akne sehr stark ausgeprägt kann dies auch zu schweren Erkrankungen führen wie zum Beispiel einer Blutvergiftung. Die Idee mit der Impfung ist aber nicht so neu wie man annehmen mag. Schon seit Jahren arbeiten Wissenschaftler in den USA an einer Impfung um den Erreger Akne P. acnes einzudämmen.

Erreger kann nicht ausgeschaltet werden

Aktuellen Berichten zufolge scheinen die Wissenschaftler der Impfung jetzt einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein. Schon seit dem Jahr 2008 forschen Wissenschaftler an dem Impfstoff der den Erreger eindämmen soll. Aber schnell stellte sich heraus, dass es nicht ganz einfach ist den Erreger einzudämmen oder gar außer Gefecht zu setzen.

Wie es in einem aktuellen Bericht der pharmazeutischen Zeitung heißt, verhindert der Erreger P. acnes, dass sich andere, potenziell schädliche Keime wie zum Beispiel Staphylococcus aureus zu stark vermehren. Im Idealfall müsste der Impfstoff den Ergger P. acnes nicht ausschalten, sondern seine proinflammatorischen Eigenschafften nehmen.

Klinische Studien sollen folgen

Den Erreger P. acnes auszuschalten geht also nicht. Denn das Bakterium hat auch einen positiven Effekt auf unserer Haut. Die US- amerikanischen Wissenschaftler haben jetzt allerdings einen Antikörper für ein toxisches Enzym entwickelt, dass dafür sorgt, das Entzündungsherde durch P acnes auf der Haut entstehen.

Das Bakterium bleibt also auf der Haut wird aber unschädlich gemacht, was einem großen Fortschritt in der Entwicklung eines Akne- Impfung gleichkommt. Als nächstes werden klinische Studien an Probanden folgen. Sollten die Studien einen positiven Ausgang haben, könnte es gut möglich sein, dass es bald eine Spritze gegen Akne gibt.

Über den Autor

Ronny Richert

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