Grippewelle 2015: Wie sie sich und andere vor den Grippe- Viren schützen

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Die Grippewelle breitet sich in Deutschland immer weiter aus – für eine Impfung ist es in der Zwischenzeit allerdings zu spät. Zudem bietet die Impfung gegen Grippe in diesem Jahr keinen optimalen Schutz. Was können Betroffene tun, um andere nicht anzustecken? In diesem Artikel verraten wir es ihnen.

Es ist eigentlich zu spät, sich angesichts der Grippewelle jetzt noch impfen zu lassen. Denn bis der Impfstoff wirkt, dauert es in der Regel mindestens 10 bis 14 Tage, erklärt Prof. Thomas Löscher vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Allerdings sollten sich Risikogruppen wie chronisch Kranken, Älteren, Schwangeren oder medizinischem Personal empfiehlt noch impfen lassen.

In der Zwischenzeit hat sich der Grippe-Virus stark verändert, so dass man durch eine Grippeschutzimpfung ohnehin nicht richtig geschützt ist. Auch wer die Impfung frühzeitig hat durchführen lassen, kann also sich und andere Personen mit dem Erreger anstecken. Dies können sie tun, um andere nicht anzustecken:

Bei Grippe zu Hause bleiben

Am besten zu Hause bleiben: Wer Grippe hat, gehört auf keinen Fall in den Kindergarten, in die Schule oder auf gar die Arbeit. Das hat auf keinen Fall etwas mit blaumachen zu tun, sondern wäre verantwortungsvoll den anderen Kindern oder Arbeitskollegen gegenüber. So schont man sich selbst und schütze andere davor, auch an der Grippe zu erkranken.

Auch sollten sie sich ihre gute Kinderstube ins Gedächtnis zurückrufen: Sich beim Husten oder Niesen abzuwenden und sich im besten Fall ein Einwegtaschentuch vor Mund oder Nase zu halten, hat nicht bloß etwas mit gutem Benehmen zu tun. Durch dieses Verhalten schützt man sich oder andere durch Tröpfcheninfektion anzustecken.

Flächen reinigen

Als drittes sollen sie Erreger nicht verteilen: Häufiges und regelmäßiges Händewaschen schützt einen selbst und andere vor den Grippe-Erregern. Dieses Verhalten verhindert zudem auch, dass man die Viren nicht überall verteilt und andere mit dem Virus ansteckt. Desinfektionsmittel halten Experten für den Privatgebrauch allerdings für übertrieben, normale Seife reicht in den meisten Fällen aus.

Auch sollten Flächen regelmäßig abgewischt werden: Grippe-Viren halten sich in extremen Fällen ein bis zwei Tage, zum Beispiel auf Türklinken oder Tischen. Regelmäßig die Flächen abwischen oder desinfizieren kann also Ansteckungen vermindern oder gar ganz verhindern.

Luftfeuchtigkeit ist gut für die Atemwege

Frische Luft ist auch sehr wichtig: Frische Luft verbessert in erster Linie die Luftfeuchtigkeit – das ist gut für die Atemwege des Infizierten. Regelmäßiges Lüften sorgt laut des Experten Prof. Löscher aber auch dafür, dass etwa hereinkommende Angehörige oder Freunde weniger der gefährlichen Viren abbekommen.

Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle ist indes aber noch nicht erreicht. Wie das Helmholz- Zentrum für Infektionskrankheiten in Braunschweig mitteilte, könnte der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle in gut drei Wochen erreicht sein. Allein vom 9. Bis 15. Februar wurden 343 laborbestätigte Grippefälle in Niedersachsen bestätigt.

Über den Autor

Frank Müller

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