Führt zu viel Salz wirklich zu Bluthochdruck?

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Die Deutschen essen gern Salz, dabei ist Salz gar nicht so gesund und es kann bei übermäßigen Konsum zu Bluthochdruck kommen. Wer über einen längeren Zeitraum zu viel Salz konsumiert läuft außerdem Gefahr seine Nieren zu schädigen. Die größten Salzfallen sind dabei Fertiggerichte.

Essen gehört zu den großen Leidenschaften des Menschen, sonst wäre es wohl kaum zu erklären, dass es so viele unterschiedliche Restaurants gibt. Die Geschmäcker sind hier sehr verscheiden, von Fleisch bis Gemüse ist alles vertreten. Doch eines haben alle Gerichte gemeinsam, in fast allen wird Salz verwendet.

Ohne Salz wären die meisten Gerichte wohl nur halb so lecker. Trotzdem genießt Salz bis heute noch immer einen sehr schlechten Ruf. So soll Salz den Blutdruck erhöhen. Aber stimmt dies wirklich? Wer zu viel Salz konsumiert, bei dem steigt der Blutdruck an. Aber es wäre falsch anzunehmen, dass nur zu viel Salz den Blutdruck ansteigen lässt.

Hoher Salzgehalt in Fertiggerichten

Auch zu wenig Sport bzw. sportliche Bewegung und Übergewicht lassen den Blutdruck in die Höhe schießen. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind sechs Gramm Salz pro Tag empfohlen. Doch halten wir dieses Limit im Durchschnitt auch ein? Leider nein, im Durchschnitt ist ein Deutscher pro Tag 10 Gramm Salz.

Allerdings ist es nicht gerade einfach den Überblick über seinen Salzkonsum zu behalten. Denn es liegt nicht nur am Salzstreuer in der Küche, dass wir gern salzige Speisen zu uns nehmen. Das meiste Salz befindet sin in Fertiggerichten wie Pizza oder Dosensuppen, aber auch belegte Brötchen sind große Salzfallen.

WHO empfiehlt fünf Gramm pro Tag

Den eigenen Salzkonsum etwas zu zügeln ist daher nicht so leicht wie man denken könnte. So ist der Mensch sehr an Kochsalz gewöhnt, ohne Salz würde uns fast kein Essen mehr schmecken. Um seinen Salzkonsum zurückzuschrauben sollte man daher selber kochen und weniger Fertiggerichte konsumieren. Zudem sollte man beim Kochen weniger Salz und dafür mehr Gewürze und Kräuter verwenden.

Unentbehrlich ist Salz auch bei der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren, Brot und Käse. Der tägliche Salzbedarf beträgt je nach Individuum und klimatischem Umfeld zwischen drei und sechs Gramm und höchstens zwischen 16 und 20 Gramm. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt hingegen eine maximale Salzzufuhr von fünf Gramm.

Zu wenig Salz ist auch gefährlich

Demnach kommen Menschen auf eine jährliche Salzzufuhr zwischen 1,8 bis 6,4 Kilogramm. Allerdings muss bei dem Durchschnittsverbrauch berücksichtigt werden, dass ungefähr die Hälfte des verwendeten Speisesalzes verloren geht, zum Beispiel durch Kochwasser oder Speiseabfälle. Doch woran merkt man, dass man zu viel Salz konsumiert hat? Hier setzt in der Regel ein Durstgefühl ein.

Der Durst ist damit zu erklären, dass, wenn der Salzgehalt im Körper zu hoch ist, ein Flüssigkeitsausstoß stattfindet, bei dem überschüssiges Natriumchlorid ausgeschieden wird. Wer auf Dauer zu viel Salz konsumiert riskiert auch eine Schädigung der Nierenfunktion. Zu wenig Salz ist aber genauso schädlich, wenn man weniger als zwei Gramm Salz zu sich nimmt, wird jedes Durstgefühl gestoppt und man droht auszutrocknen.

Über den Autor

Marion Star

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