FMSE und Borreliose: Zecken können auch im Garten lauern

F

So langsam beginnt auch in Deutschland wieder die Zeckenzeit. Besonders Süddeutschland, Österreich und Osteuropa sind gefährdet. Aus diesem Grund sollten sich Menschen die in diese Gebiete reisen oder dort leben sich entsprechend schützen.

Der Frühling kündigt sich in Deutschland langsam aber sicher an, das bedeutet aber auch, dass die Zecken in Deutschland wieder aktiv werden. Besonders betroffen ist hier Süddeutschland. Vorsicht ist geboten weil Zecken die beiden Krankheiten FMSE und Borreliose übertragen können.

Allerdings kann man sich besonders gegen FMSE schützen, eine Impfung kann vor der durch Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wirksam schützen. Wer in Risikogebiete reist oder gar dort lebt und Zeit in der freien Natur verbringen will sollte sich auf jeden Fall impfen lassen.

Mindestens drei Impfungen nötig

Darauf weist jetzt ganz aktuelle der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in einer Mitteilung hin. Zu den Regionen zählen in erster Linie Süddeutschland, Österreich oder Osten Europas. Die Viren können zu Hirn- und Hirnhautentzündungen führen, die bis heute nicht behandelbar sind.

Die Immunisierung besteht noch immer aus mindestens drei Impfungen. Die beiden ersten Impfungen liegen bis zu drei Monate auseinander. 2 Wochen nach der zweiten Impfung besteht für 90 Prozent der Geimpften bereits ein ausreichender Schutz, der für die laufende Saison zunächst ausreichend ist, so die Experten in ihrer Mitteilung.

Zecken rasch wieder entfernen

Für einen Langzeitschutz, der dann über mindestens drei Jahre besteht, ist allerdings eine dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten notwendig. Neben den FSME-Viren können auch Borrelien von den kleinen Tierchen übertragen werden. Diese Erreger gibt es nicht nur in einzelnen Risikogebieten – Vorsicht ist aus diesem Grund in der gesamten Republik geboten.

Anders als bei FSME gibt es gegen Borreliose bis zum heutigen Tage keinen Impfschutz. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, sollte man Zecken möglichst rasch nach dem Eindringen in die Haut wieder entfernen. Denn die gefährlichen Bakterien werden im Normalfall erst nach einigen Stunden übertragen.

Nach dem Spaziergang Haut nach Zecken absuchen

Nach dem Aufenthalt in der freien Natur, sollte man seinen Körper nach Zecken absuchen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Risikostellen Kopf und Hals, der Haut unter den Armen, zwischen den Beinen und nicht zuletzt in den Kniekehlen.

Die Zecken-Gefahr lauert unter anderem auch in Gärten, unabhängig von Lage und Pflege, wie eine Studie der Universität Hohenheim in jüngster Vergangenheit ergab. Die Wissenschaftler hatten in den letzten Monaten ungefähr 60 Gärten im Großraum Stuttgart zweimal im Monat untersucht – und sind in jedem der Gärten fündig geworden.

Über den Autor

Ronny Richert

Hallo meine Name ist Ronny Richert und ich bin Inhaber von http://www.blogbold.de und schreibe gelegentlich auch interessante und vor allem ausführliche Artikel. Bei Fragen stehe ich ihnen gern zur Verfügung.

Schreiben sie einen Kommentar

Beliebte News