Fastenzeit: Wie man richtig fastet und was man beachten sollte

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Besonders in den Wintermonaten entschließen sich viele Menschen zum Fasten. Doch auch beim Fasten sollte man nichts überstürzen und einige grundlegenden Sachen beachten. In diesem Artikel erklären wir ihnen worauf es ankommt.

Der Winter ist mit die unbeliebteste Jahreszeit, das liegt vor allem am grauen Wetter aber auch daran, dass viele Menschen in dieser Jahreszeit unter einer Erkältung oder Grippe leiden. Um den Frust darüber her zu werden, schlemmen viele Menschen in vollen Zügen. Doch es gibt auch Ausnahmen, diese Menschen versuchen zu Fasten, allerdings sollte man dabei einiges beachten.

Zwar ist das Schlemmen und Naschen im Moment des Genießens einfach himmlisch, doch das böse Erwachen kommt meistens nur wenige Augenblicke bis Tage später, wenn sich die Kalorien auf der Hüfte absetzen. Daher entscheiden sich immer wieder Menschen für eine Auszeit und versuchen ihr Glück mit dem Fasten.

Gründe für das Fasten gibt es die unterschiedlichsten: Die einen tun es aus gesundheitlichen Gründen, dies nennt man dann Heilfasten. Andere fasten hingegen aus religiösen Gründen. Diese Menschen verzichten während der Fastenzeit auf Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Fasten.

  •  Was ist Fasten?

Fasten ist ein bewusster und freiwilliger Verzicht auf Nahrung oder Alkohol für eine bestimmte Zeitspanne. Im Normalfall übersteigt die Fastenzeit nicht den Zeitraum von fünf bis zehn Tagen. Will man länger als 10 Tage fasten kann dies gefährlich werden und man sollte sein Vorhaben unbedingt mit einem Arzt absprechen und sichvon ihm begleiten lassen.

Fasten ist zudem auch ein uralter religiöser Brauch. Er kommt in allen Religionen dieser Welt vor. Früher sollte der Körper durchs Fasten quasi gereinigt werden. Heute sieht der Grund für das Fasten allerdings ein wenig anders aus: Viele wollen durch das Fasten Gewicht verlieren. Allerdings wirkt sich Fasten nicht selten auf das seelische Wohlbefinden aus.

Wer allerdings fastet um abzunehmen, sollte im Anschluss, sein Ernährung auf den Prüfstein stellen, denn sonst sind Kilos schneller wieder drauf, als manchen lieb ist. Denn sonst hat das Fasten nur wenig Sinn und es kommt zu dem unbeliebten Jo-Jo- Effekt.

  • Wer kann fasten?

Im Grunde kann eigentlich jeder gesunde Menschen über einen gewissen Zeitraum fasten. Wer allerdings zum ersten Mal fastet, kann oder besser sollte sich einer Fastengruppe anschließen. Das Gute an einer Fastengruppe: Man kann sich gegenseitig mental unterstützen, falls der Wille zum Durchhalten auf einmal flöten geht. So muss man es auch aus Überzeugung tun und das Fasten auch wollen, dann klappt es meistens auch.

  • Wer sollte nicht fasten?

Vom Fasten absehen sollten in erster Linie Schwangere, Stillende sowie Kleinkinder und Heranwachsende unter 14 Jahren. Auch Menschen die gerade eine Infektionskrankheit wie eine Bronchitis hinter sich haben, sollten auf das Fasten verzichten. Wer unter einer Essstörung leidet sollte auch auf das Fasten verzichten.

  • Das Fasten mit dem Arzt absprechen?

Wer täglich Medikamente einnimmt, spricht sein Vorhaben am besten mit seinem Arzt ab, das gilt vor allem für Menschen die unter Bluthochdruck, Diabetes oder unter bestimmten Herzkrankheiten leiden. Denn sonst besteht die Gefahr eines Gichtanfalls.

  • Wie wird gefastet?

Am populärsten ist die Methode nach Buchinger. Hier steht eine gründliche Darmreinigung mit Einläufen als erstes auf dem Programm. Dann wird für 5 bis 10 Tage keine feste Nahrung zu sich genommen. Es gibt nur Flüssignahrung. Über Gemüsebrühe erhält der Körper wichtige Mineralstoffe und über Obstsaft die Vitamine. Wer länger als 10 Tage nach dieser Methode fastet, sollte dies in einer Klinik tun.

Als zweites kann man nach der Schroth- Methode fasten: Hier gibt es Getreidebrei mit Pflaumen und Aprikosen. Außerdem steht gedünstetes Gemüse auf dem Speiseplan. Schwitzkuren mit feuchten Umschlägen sollen dabei die Ausscheidung anregen. Die Kur besteht hierbei aus Trinktagen und aus Tagen an denen es nicht flüssiges gibt.

  • Wie bereitet man sich auf das Fasten vor?

Schon einige Tage vor Beginn des Fastens sollte man weniger essen als gewöhnlich. Dann ist die Umstellung auf das Fasten nicht ganz so radikal. Der ideale Zeitpunkt für eine Kur, ist nach Ansicht von Experten während des Urlaubs, dann sind Körper und Geist im Ruhestand. Wer während der Arbeitszeit fasten möchte, sollte den Beginn der Kur aber auch einen Freitag legen. Nach dem Fasten ist es wichtig, in langsamen Schritten zur gewohnten Nahrung zurückzukehren.

Über den Autor

Frank Müller

Hallo mein Name ist Frank Müller und ich bin der Chefredakteur von blogbold.de

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