Erdrutsch Badachschan: Bis zu 2500 Tote

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Nach mehreren Tagen mit starken Regenfällen kam es in Afghanistan zu einem verehrenden Erdrutsch bei dem bis zu 2500 Menschen gestorben sein sollen. Die Regierung wollte noch heute 200 Tonnen Lebensmittel in die Krisenregion schaffen. Auch die Regierung der USA bot schon ihre Hilfe an und sprach von einer fürchterlichen Tragödie.

In dem Land Afghanistan kam es zu einem dramatischen Zwischenfall mit mehreren tausend Toten. Bei einem Erdrutsch im Norden des Landes kamen mindestens 2500 Menschen ums Leben, wie die Provinzregierung in einer aktuellen Stellungnahme am Samstag der laufenden Woche mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen sollen auch Kinder unter den Todesopfern sein, wie Einwohner der Region am heutigen Vormittag berichteten. Die Vereinten Nationen sprachen am heutigen Samstag allerdings von etwa 250 Toten. Der afghanische Katastrophenschutz hatte die Zahl der Vermissten mit 500 angegeben.

Starke Regenfälle gingen der Tragödie voraus

Laut der Provinzregierung von Badachschan wurden ungefähr 350 bis 400 Häuser im Bezirk Argo von den rutschenden Erdmassen zerstört. Das komplette Ausmaß der Tragödie ist aber noch ungewiss, da es sich um eine übersichtliche Lage handelt. Badachschan liegt an der Grenze zu Pakistan, Tadschikistan und China im äußersten Nordosten von Afghanistan.

Zu dem Unglück konnte es nur kommen, weil es im Vorfeld über einen Zeitraum von mehreren Tagen geregnet hatte. Überschwemmungen während der Regensaison sind in dieser Gebirgsregion keine Seltenheit. Auch die behelfsmäßig errichteten Lehmhütten bieten gegen den steigenden Wasserpegel oft nur sehr wenig Schutz.

USA bietet Hilfe an

Wie die afghanische Regierung am Samstag dieser Woche mitteilte, sollen 200 Tonnen Lebensmittel in die Katastrophenregion gebracht werden. Der Präsident von Afghanistan, Hamid Karsai äußerte sich zutiefst traurig in einer aktuellen Mitteilung.

Auch der Präsident der USA, Barack Obama, sprach in einer ersten Stellungnahme von einer fürchterlichen Tragödie. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington bot der US- Präsident seine Hilfe an.

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von Doreen Frank

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