Ebola Großbritannien: Schottin an Ebola erkrankt

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Nun ist auch in Großbritannien der erste Fall von Ebola aufgetaucht. Dabei handelt es sich um eine Frau die im Kampf gegen Ebola in Sierra Leona geholfen hatte. Die Frau befindet sich derzeitig im Krankenhaus in Glasgow, soll aber so schnell wie möglich nach London gebracht werden.

Mehrere tausende Menschen haben im Westen von Afrika bereits den Kampf gegen Ebola verloren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht in der Zwischenzeit von 7500 Toten. Doch nicht nur Afrika ist von der Epidemie betroffen. Immer öfter werden jetzt auch Fälle innerhalb Europas bekannt. So ist jetzt offensichtlich eine Schottin an dem tödlichen Virus erkrankt.

Bei der Frau aus Großbritannien handelt es sich um eine Helferin die aus Westafrika zurückgekehrt ist. Die Frau wurde in einer Klinik in Glasgow behandelt. Die Krankheit ist bei der Frau in einem sehr frühen Stadium erkannt worden, wie es am Montagabend in einer entsprechenden Erklärung der Regionalregierung heißt.

Über Europas größten Flughafen eingereist

Daher ist die Gefahr auch sehr gering, dass die Frau andere Menschen angesteckt hat. Bei der Helferin handelt es sich um den ersten bestätigten Ebola- Fall innerhalb Großbritanniens. Allerdings war ein ebenfalls an Ebola erkrankter britischer Helfer aus Afrika ausgeflogen worden. Die erkrankte Frau war über den größten Flughafen Europas, London Heathrow, nach Großbritannien eingereist.

Sie war in dem Land Sierra Leone als Angestellte im Gesundheitswesen beim Kampf gegen den Ebola- Virus eingesetzt gewesen. Am Morgen des vergangenen Montag meldete sie sich im besagten Krankenhaus, weil sie sich nicht besonders fühlte. Sie wurde in der Isolierstation des Krankenhauses betreut.

Frau soll in ein Krankenhaus nach London gebracht werden

In der Zwischenzeit wird jeder Kontakt der Frau mit anderen Menschen überprüft, hieß es am Abend des vergangenen Montag weiter. Alle, mit denen die Frau Kontakt hatte und für die eine potenzielle Gefahr eine Ansteckung besteht, werden kontaminiert.

Die erkrankte Frau soll nun nach London gebracht werden, so wie es in den Regelungen für Ebola- Fälle vorgesehen ist, weil dort die Behandlung und Versorgung am besten gewährleistet ist, hieß es zum Abschluss der Mitteilung.

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