Ebola: Erste Impfungen Ende Januar in Westafrika

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Ende Januar soll es nun endlich soweit sein, dann werden die ersten Impfstoffe gegen Ebola an der afrikanischen Bevölkerung getestet. Geimpft werden sollen mehrere tausend Menschen aus der Bevölkerung sowie Ärzte und Helfer.

Im Westen von Afrika wütet weiterhin das tödliche Ebola- Virus. Tausende Westafrikaner fielen dem Virus bereits zum Opfer mehrere Zehntausende haben sie bereits mit dem hochansteckenden Virus infiziert, wie auch die Weltgesundheitsorganisation WHO mitteilte. Doch scheint es Hoffnung für die am stärksten betroffenen Gebiete zu geben.

Wie es Seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO heißt, soll es Ende Januar des laufenden Jahres erste Impfungen an der Bevölkerung geben. In dem afrikanischen Land Liberia werden an den Impfungen mindestens 9000 Menschen teilnehmen hieß es am heutigen Freitagnachmittag weiter.

Zwei Impfstoffe werden getestet

In den beiden anderen am stärksten betroffenen Ländern Westafrikas, Sierra Leone und Guinea sollen ebenfalls mehrere Menschen an den Impfungen teilnehmen. Darunter sollen sich auch Mediziner und Helfer befinden.

Laut der WHO soll es sich dabei um den ChAd3- Impfstoff handeln. Dieser wurde von der britische Firma GlaxoSmith in Kooperation mit den kanadischen Gesundheitsbehörden entwickelt. Zum anderen wird auch der Impfstoff rVSV- ZEBOV getestet, der vom US- Labor Merck entwickelt wurde.

Mehr als 8000 Tote in Westafrika

Nach aktuellen Angaben der Who sollen in diesen drei Ländern bis heute mindestens 8259 Menschen an dem Ebola- Virus gestorben sein. Die Zahl der Infizierten beziffert die Weltgesundheitsorganisation in der Zwischenzeit auf mindestens weltweit 20.747. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die Dunkelziffer der Opfer weitaus höher liegen dürfte.

In der Zwischenzeit haben auch Göttinger Wissenschaftler einen Diagnose- Koffer entwickelt. Dieser soll im Kampf gegen Ebola im Westen Afrikas entscheidende Hilfe leisten. Mit Hilfe des neuen Mini- Labors können Patienten direkt vor Ort untersucht werden. Die Diagnose ist dank des Schnelltests bereits in wenigen Minuten erledigt.

In 15 Minuten liegt das Ergebnis vor

Der Koffer ist dabei nur so groß wie ein Handgepäckstückt und wiegt etwa elf Kilogramm und kann Leben retten. Dabei handelt es sich um einen mobilen Koffer, den man auch mit ins Feld nehmen kann, erklären die Erfinder des Koffers in einem kurzen Interview. Mittels einer Speichelprobe kann dann bestimmt werden, ob sich der Patient mit Ebola infiziert hat.

Nach gut 15 Minuten liegt dann das entsprechende Ergebnis vor. Im Moment gibt es keine Tests die vor Ort durchgeführt werden können, so die Göttinger Wissenschaftler. Der Koffer wurde in Kooperation mit dem Robert- Koch- Institut und afrikanisch Wissenschaftlern entwickelt.

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