Ebola: Bundesregierung sieht noch keinen Grund zur Entwarnung

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Die deutsche Bundesregierung sieht noch keinen Grund für eine Entwarnung in Bezug auf die Ebola- Seuche. Das erklärte der Ebola- Beauftragte der deutschen Bundesregierung in einem Interview. Laut WHO sind in diesem Jahr schon mehr als 6000 Menschen an dem Virus gestorben.

Zwar wird in den Medien nicht mehr so ausführlich über Ebola berichtet, dennoch treibt das tödliche Virus in Afrika immer noch sein Unwesen. Daher sieht auch die deutsche Bundesregierung noch keinen Grund zur Entwarnung bei der Bekämpfung der tödlichen Seuche.

Der Ebola- Beauftrage der deutschen Bundesregierung, Walter Lindner, erklärte in einem Interview, dass für die Entwarnung noch nicht die Zeit gekommen wäre. Zwar hat sich die Seuche im Westen Afrikas nicht weiter ausgebreitet wie angenommen, trotzdem muss die westliche Gemeinschaft vor Rückschlägen gewappnet sein, so der Politiker weiter.

Mehr als 6000 Tote in 2014

Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO in einem aktuellen Bericht erklärte, sind an der Seuche Ebola in dem laufenden Jahr mehr als 6000 Menschen zu Tode gekommen. In den letzten Wochen wurden aber nicht mehr so viele neue Infektionen mit dem Ebola- Virus registriert, heißt es von der WHO weiter.

Für die Bekämpfung von Ebola hat Deutschland in der Zwischenzeit Gelder in Höhe von 161 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zudem brachte die Bundeswehr etwa 250 Tonnen Hilfsgüter in drei der am stärksten betroffenen afrikanischen Länder. Am meisten betroffen sind die drei afrikanischen Länder Liberia, Guinea und Sierra Leone.

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Marion Star

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