Ebola: Auch Liberia ruft den Notstand aus

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Soldaten haben in der Zwischenzeit die von der Epidemie betroffenen Gebiete abgeriegelt, um eine Weiterverbreitung des Virus so gut wie möglich zu verhindern.

Das afrikanische Land Liberia will jetzt mit Hilfe des Militärs gegen die weitere Ausbreitung der Ebola-Epidemie vorgehen. Die amtierende Regierung des westafrikanischen Staates hat jetzt ganz offiziell den Notstand ausgerufen; Soldaten riegeln die von Ebola betroffenen Gebiete der Hauptstadt Monrovia vollständig ab.

Fast überall in dem afrikanischen Land werden sie an strategischen Kontrollpunkten stationiert. Die Soldaten sollen verhindern, dass Personen von einem Landesteil in den anderen reisen und somit unter Umständen den Virus weitertragen. Laut Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf geht es um „das Überleben des Staates“, so der Präsident in einer aktuellen Stellungnahme.

Schon mehr als 900 Tote

Vor allem wurde die komplette Stadt Gbakedou nahe der Grenzen zu Sierra Leone und Guinea unter Quarantäne gestellt. Sierra Leone hatte den Ausnahmezustand bereits in der letzten Woche ausgerufen.

Auch in diesem Land stehen diverse Städte unter Quarantäne. Im ganzen Land wurden Nachtclubs und Kinos bis auf weiteres geschlossen. Deutlich mehr als 900 Personen starben am Ebola-Virus. Betroffen sind in erster Linie Guinea, Sierra Leone und Liberia.

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Frank Müller

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