E- Zigarette: Krebsforscher nehmen E- Zigarette stärker ins Visier

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Die E- Zigarette ist ein Erfolgsprodukt, vielleicht gerade deswegen rückt sie jetzt stärker in den Mittelpunkt der Krebsforscher, die am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche über die E- Zigarette beraten. Die WHO hatte bereits in einer Sammelstudie betont, dass die E- Zigarette schädlicher sei las eine normale Zigarette, aber offensichtlich handelt es sich dabei um eine gefälschte Studie.

Geht es der E- Zigarette nun doch an den Kragen? Am kommenden Mittwoch und Donnerstag wollen Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg über die E- Zigarette beraten und über dessen Regulierung entscheiden.

Sind E- Zigaretten krebserregend?

Die sogenannte E- Zigarette spaltet auch weiterhin die Nation. Bei keinem anderen Thema gehen die Meinungen derzeitig so weit auseinander. Immer wieder gibt es Meldungen über das neue Genussmittel. Befürworter sehen die E- Zigarette als ungefährlichen Ersatz zur normalen Zigarette. Gegner bezeichnen sie als Einstiegsdroge.

Gegner bringen sie gern auch mit verschiedenen Krebsformen in Verbindung. Doch wissenschaftliche Beweise fehlen bis heute. Doch dies soll sich bald ändern, denn die E- Zigarette rückt im stärker ins Visier der Krebsforscher.

Verstärkter Verkauf seit Sommer dieses Jahres

Bei der 12. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle im Deutschen Krebszentrum in Heidelberg am kommenden Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wird das Aufkommen der elektronischen Zigarette das bestimmende Thema sein. Mindestens 250 Experten werden bei der Konferenz erwartet.

Seit Sommer dieses Jahres werden E-Zigaretten und E- Shishas verstärkt im deutschen Handel angeboten. Besonders auffällig, die Werbung für die neuen Genussmittel ist besonders an junge Leute gerichtet. Über das Marketing für E- Zigaretten und mögliche Regulierungen soll am morgigen Mittwochmittag entschieden werden.

WHO versucht E- Zigarette mit allen Mitteln zu stoppen

Derzeitig ist die E- Zigarette in Deutschland ein absolutes Erfolgsprodukt. Nach einem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts darf die E- Zigarette überall dort angeboten werden, wo auch normale Zigaretten verkauft werden dürfen. Dies dürfte die Gegner der E- Zigarette bei der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht gerade erfreuen.

So versuchen die Gegner der WHO doch mit allen Mitteln das neue Genussmittel zu stoppen. Aus diesem Grund wurde auch eine WHO- Sammelstudie jetzt veröffentlicht. Diese soll zweifelsfrei beweisen, dass die E- Zigarette nicht nur ungesund ist, sondern auch schädlicher sein soll als die normale Zigarette.

Hat WHO bewusst die Studie gefälscht?

Nach aktuellen Angaben der WHO soll sich in der E- Zigarette zehn Mal so viel Formaldehyd befinden wie in der normalen Zigarette. Dies soll bei einer von zehn untersuchten E- Zigaretten nachgewiesen worden sein. Wissenschaftler die an der Studie beteiligt waren erklärten aber, dass nur bei einer E- Zigarette Formaldehyd gefunden wurde, deren Dosis aber sechs Mal schwächer war als bei einer normalen Zigarette.

Doch wie kam es zu dieser Falschmeldung, ein Hinweis darauf könnte geben, dass der Leiter der Sammelstudie selbst bei der Weltgesundheitsorganisation WHO angestellt ist. Die vdeH (Verband des E- Zigarettenhandels) beschuldigt die WHO sogar wissentlich die Studie gefälscht zu haben.

Über den Autor

Frank Müller

Hallo mein Name ist Frank Müller und ich bin der Chefredakteur von blogbold.de

1 Kommentar

  • Ja, jetzt muß eben diese ungeheuer aggressive Werbung , die nur auf Kinder und Jugendliche abzielt , ins Visier genommen werden.
    Hand auf`s Herz, wer hat denn schon einmal eine Werbung für E-Zigaretten gesehen ? Ich sehe weiterhin überall nur Werbung für die gute alte Tabakzigarette, deren bekannte Langzeitfolgen auf allen Friedhöfen der Welt zu finden sind.

von Frank Müller

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