E- Zigarette: Buntes Design könnte Kinder verführen

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Es gibt wieder Ärger um die E- Zigaretten und wieder fürchten die Wissenschaftler um das Wohl unser Kinder und Jugendlichen, weil die Werbung genau auf diese Gruppe abzielt. Der Verband des E-Zigarettenhandels hält natürlich mit seinen Argumenten dagegen. Bis heute hat jede Schlacht der Verband des E- Zigarettenhandels für sich entschieden.

Erst vor wenigen Tagen hatten wir über die E- Zigarette berichtet, dass sie stärker in Licht der Krebsforschung rücken soll. Nun fordern Wissenschaftler von den Politikern Konsequenzen, weil die E- Zigaretten oft bunt und glitzern sind und somit Potenzial haben Minderjährige zu verführen.

Verkaufsverbot für Jugendliche

Nicht nur durch ihr poppiges Design auch durch die fruchtigen Geschmacksrichtungen werden Kinder und Jugendliche zum Dampfen verführt, so der Vorwurf der Krebswissenschaftler. Diese sind in erster Linie deshalb gefährlich, weil noch nichts über die Langzeitfolgen des Konsums von E- Zigaretten bannt sei, so die Wissenschaftler weiter.

Daher fordern die Wissenschaftler die Verpackungen und Geräteformen aller E- Zigaretten- Inhaltsprodukte zu standardisieren um Kinder- jugendgerechten Design vorzubeugen. Zudem fordert das Deutsche Krebsforschungszentrum ein Verkaufsverbot an Jugendliche sowie ein Werbeverbot für die E- Zigaretten und Tabakprodukte.

Zu aggressive Werbung für E- Zigaretten

Auch andere Experten kritisieren die Werbung für E- Zigaretten, wenn dadurch zu einem Suchtverhalten animiert wird. Aber ob ein Jugendlicher von einem bunten Design angesprochen wird ist von Jugendlichen zu Jugendlichen individuell. Dennoch wissen Designer ganz genau worauf sie achten müssen, um eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen.

Einer aktuellen Mitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge vermittelt aggressive Werbung den Eindruck, E- Zigaretten wären das neu Lifestyle- Produkt. Knall bunte Farben und nicht zuletzt mit Strass besetzte Geräte und süße Sorten wie Tutti- Frutti oder Schokolade verführen Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren der E- Zigaretten.

E- Zigaretten nur in Tabakgeschäften

Natürlich lässt der Verband des E- Zigarettenhandels die Vorwürfe nicht einfach auf sich sitzen und argumentiert, dass es E- Zigaretten nur da gibt, wo Kinder und Jugendliche nichts zu suchen hätten, nämlich in Tabakgeschäften. Süßigkeiten für Kinder werden an anderen Orten verkauft, so der Verband in einer Stellungnahme.

Wir haben uns selbst verpflichtet E- Zigaretten nicht an Kinder und Jugendliche zu verkaufen, heißt es in der Stellungnahme weiter. Der Verband vertritt etwa 70 Prozent der Händler, die E- Zigaretten anbieten.

E- Zigaretten evrdampfen

Die elektronische Zigarette, kurz E- Zigarette, qualmt nicht, sie dampft nur. Sie verbrennt im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette keinen Tabak, sondern erhitzt ein Gemisch aus Chemikalienmit Aromastoffen samt Nikotin. E- Zigaretten bestehen aus einem Mundstück, einer Kautsche mit Flüssigkeit, einem Verdampfer und einer Batterie.

Es gibt sie als Einweg oder auch als Mehrweg. Saugt man am Mundstück wird die Flüssigkeit verdampft. Der dabei entstehende Nebel wird dann eingeatmet. Bei manchen E- Zigaretten leuchtet beim Ziehen eine LED- Lampe auf, dadurch wird das Glimmen einer normalen Zigarette nachgeahmt.

Über den Autor

Matthias Thomgu

Hallo, ich bin Matthias Thomgu und bin hier für das Thema Krankenversicherung und Forschung zuständig. Bei Fragen zu meinen Artikeln dürfen sie mir gern eine Mail schreiben, welche ich so schnell wie möglich beantworten werde.

1 Kommentar

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  • Ja, daher nur online verkaufen lassen, dann passiert so etwas nicht. Es wird viel schwerer wenn Jugendlich vorab per Internet bezahlen muss, den ein 14 Jähriger hat kein Paypalkonto oder Kreditkarte 😉
    Meinung eines langjährigen Freesmoke E-Zigaretten Rauchers der nun wieder ohne Probleme Treppensteigen kann und sich die Lebensqualität zu 100% verbessert hat.

von Matthias Thomgu

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