Coca Cola life enthält 11 Stücken Zucker

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Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat einige Trendgetränke etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich einmal um die normale Version und zum anderen die zuckerreduzierte Variante. Getestet wurden Coca Cola, Fanta, Fritz Cola und der Lipton Eistee. Bei allen Getränken wurde in der gesünderen Variante ein Teil des Zuckers durch Stevia ersetzt.

Dem einen oder anderen ist es beim Schlendern durch den Supermarkt sicher schon aufgefallen, es gibt jetzt auch eine grüne Coca Cola. Ihre grüne Farbe und ihr Etikett soll Natürlichkeit und Gesundheit symbolisieren. Aber ist die Cola wirklich gesünder als ihr Original? Die Verbraucherzentrale des Bundeslandes Niedersachsen hat sich die neue Cola etwas genauer angeschaut.

Zudem hat die Verbraucherzentrale gleich sieben weitere Softdrinks auf ihren Zucker- und Kaloriengehalt untersucht. Das Ergebnis: Von Natürlichkeit kann auch bei der neuen Cola wohl kaum die Rede sein, denn selbst in der neuen Cola sind den Angaben der Verbraucherschützer noch immer elf Stücken Zucker enthalten.

Coca Cola Life überschreitet immer noch Tageshöchstmenge für Zucker

In dem aktuellen Test untersuchten die Tester vier Marken. Jeweils die klassische sowie die zucke reduzierte Variante. Sowohl bei Coca Cola, Fritz Cola und dem Eistee von Lipton wird in der angeblich gesunden Variante ein Teil des Zuckers durch den natürlichen Süßstoff Stevia ersetzt. Außerdem wurde „Fanta Orange“ und die als weniger süß beworbene Variante „Fanta Klassik“ getestet.

Das Ergebnis: Die Varianten mit Stevia sind nicht zwangsläufig gesünder als andere Softdrinks, so enthalten 0,5 Liter der „Cola life“ noch 11 Stücken Zucker (34 Gramm), die herkömmliche Cola wartet mit 18 Stücken Wüfelzucker (54 Gramm) auf. Somit wird bei beiden Getränken die empfohlene Tageshöchstmenge für Zucker von 25 Gramm für Frauen und 30 Gramm für Männer überschritten.

Fritz Cola mit 50 Prozent weniger Zucker

Ein wenig besser schnitt hingegen die mit Stevia gesüßte Fritz Cola ab. Hier enthält die gesündere Variante nur halb so viel Zucker. Hier wiesen die Tester 5,5 Stücken Würfelzucker nach. In der herkömmlichen Fritz Cola sind 11 Stücken Würfelzucker enthalten. Bei der Fanta und dem Lipton Eistee war der Unterschied ähnlich gering wie bei Coca Cola, wie die Tester schreiben.

Somit sind die Trendgetränke nicht immer gesünder und zuckerärmer, auch wenn die Werbung uns das gern glauben lassen will. Aus diesem Grund fordern die Verbraucherschützer weiterhin die Einführung der Nährwertampel, um Zuckerbomben in den Supermarktregalen zu enttarnen. Wer nicht nur auf Zucker sondern auch auf künstliche Süßstoffe verzichten will, sollte auf Mineralwasser oder selbstgemsichte Saftschorlen zurückgreifen.

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