Cannabis- Pflanze: Substanzen der Hanf- Pflanze bringen Krebszellen zum Platzen

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Rostocker Wissenschaftler haben im Rahmen einer neuen Studie bewiesen, dass Wirkstoffe aus der Hanf- Pflanze Krebs- Patienten helfen können. Wie es in einem Bericht heißt, können Wirkstoffe der Cannabis- Pflanze Krebszellen zum Platzen bringen. Allerdings ist es bis zu einer klinischen Therapie noch ein weiter Weg.

Schon länger gibt es in Deutschland die Diskussion Hanf zu legalisieren. Besondern in auf Hinblick Schmerzpatienten könnte Cannabis helfen. Nun gibt es eine neue deutsche Studie die zudem beweist, dass Wirkstoffe aus der Hanf- Pflanze Krebszellen töten können.

Krebszellen zum Platzen bringen

Wissenschaftler aus der norddeutschen Stadt Rostock sind offensichtlich Wirkstoffen der Cannabis- Pflanze auf der Spur, die besonders Krebs- Patienten zu Gute kommen könnten. Wie die Wissenschaftler in einer Studie beobachteten, können bestimmte Substanzen der Pflanze Krebszellen zum Platzen bringen.

So setzen die so genannten Cannabinoide eine Wirkstoffkette in Gang, indem sie die Bildung eines bestimmten Proteins auf der Oberfläche von Krebszellen anregen. Das Protein wiederrum ermöglicht die Bildung von Killerzellen des Immunsystems, die die Krebszellen zum Platzen bringen. Zudem hemmen Cannabinoide auch die Fähigkeit von Zellen Blutgefäße zu bilden, die das Tumorwachstum begünstigen.

Klinische Therapie noch weit entfernt

Allerdings betonen die Wissenschaftler in einem aktuellen Interview auch, dass es sich bei den Ergebnissen erst um die Ergebnisse der Grundlagenforschung handelt. Dies bedeutet, dass die Wissenschaftler noch sehr weit davon entfernt sind, die Ergebnisse in eine klinische Therapie umzusetzen.

Allerdings beweist diese Studie ein weiteres Mal, dass Cannabinoide besonders für Krebs- Patienten eine große Hilfe darstellen können. In der Zwischenzeit wird THC, ein Wirkstoff der Hanf- Pflanze, klinisch zur Milderung von erbrechen und Übelkeit eingesetzt. Dabei handelt es sich um typische Nebenwirkungen der Zytostaktika- Therapie.

Schmerzhemmend und appetitanregend

Der Inhaltstoff der Hanf- Pflanze Cannabidol der die Psyche im Gegensatz zum THC nicht beeinträchtigt, ist in der Zwischenzeit auch zugelassen für die Behandlung von Multiple- Sklerose- Patienten. Außerdem fanden Wissenschaftler in den 1990er Jahren heraus, dass der menschliche Körper in der Lage ist, Cannabinoide selbst zu bilden.

Cannabinoide werden in erster Linie schmerzhemmende und appetitanregende Wirkungen zugesprochen. Schon vor sechs Jahren, im Jahr 2008 konnten die Rostocker Wissenschaftler beweisen, dass Cannabinoide die Ausbreitung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe bremsen können.

Über den Autor

Frank Müller

Hallo mein Name ist Frank Müller und ich bin der Chefredakteur von blogbold.de

Kommentare

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  • Politiker wollen nicht das Menschen gesund werden, jeder Mensch weist das es keine Gerechtigkeit gibt, oder jemals gegeben hat. Was wäre lieber ein Joint oder ein verlogener Politiker.

von Frank Müller

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