Bundesregierung prüft offensichtlich gesundheitlich Gefahren durch Aluminium in Kosmetika

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Unsere Haut nimmt gern Aluminium auf, was nicht gerade gesund für sie ist. Besonders groß ist der Anteil von Aluminium in kosmetischen Artikeln. Aus diesem Grund sollen diese Artikel jetzt unter Umständen entsprechend gekennzeichnet werden, wie eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag ergab.

Aluminium kann ziemlich ungesund für die menschliche Haut sein. Aluminium findet man unter anderem auch in kosmetischen Produkten wie zum Beispiel Deodorants. Daher prüft die deutsche Bundesregierung diese Produkte auf Gefahren für die menschliche Gesundheit.

So heißt es zumindest in einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikowertung. So erörtert die deutsche Bundesregierung auch gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen. So die Antwort des Bundesverbraucherministeriums und eine kleine Anfrage der Partei der Grünen im Bundestag. Dieses Dokument soll aktuellen Angaben zufolge der Deutschen Presse Agentur (dpa) vorliegen.

Sicherheit für Kosmetika muss garantiert werden

Zudem prüft die Bundesregierung auch, ob betroffene Kosmetika zusätzlich gekennzeichnet werden müssen. Bereits im Februar des laufenden Jahres hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung mittgeteilt, dass die menschliche Haut in erster Linie durch Deodorants nach seiner Berechnung ein Vielfaches dessen an Aluminium aufnehme, wie es die Europäische Union eigentlich erlaubt.

Die verbraucherpolitische Sprecherin der Partei der Grünen, Nicole Maisch, fordert in einem aktuellen Interview die deutsche Bundesregierung auf, die Sicherheit von Kosmetika zu garantieren. Die Verbraucher und Verbraucherinnen müssen über eventuelle Gesundheitsgefahren unterrichtet werden, so die Politikerin.

Fünf Prozent Aluminium in Deodorants

Nach Ansicht des Bundesamtes für Risikobewertung besteht vor allem Forschungsbedarf hinsichtlich der tatsächlichen Aufnahmemenge von Aluminium über die Haut. Zudem fehlen dem Bundesinstitut entsprechende Daten für eine Risikobewertung von Aluminium nach langfristiger dermaler Exposition.

Aluminiumverbindungen können die menschliche Haut unter Umständen reizen. Irreversible toxische Effekte sind nach dermaler Auftragung in der Literatur bis heute jedoch nicht beschrieben. Zur Aufnahme von Aluminium durch kosmetische Mittel, liegen dem Bundesamt bis heute nur sehr wenige Daten vor. In Deodorants beträgt der Anteil von Aluminium etwa fünf Prozent, so das Bundesamt.

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Marion Star

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