Anti- Baby- Pille kann zu Depressionen führen

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Mehrere Millionen Frauen in Deutschland verhüten mit der Pille. Doch diese ist nicht immer so gut wie es scheint. So kann die Pille zu Depressionen führen, das Risiko auf Brustkrebs steigern und die Lust auf Sex kann gemindert werden, wie mehrere Studien jetzt herausgefunden haben.

In Deutschland und vielen weiteren westlichen Ländern ist die Pille schon seit Jahrzehnten das wichtigste Verhütungsmittel. Nun haben die Wissenschaftler ein weiteres Mal die Pille etwas genauer unter die Lupe genommen. Dieses Mal haben die Forscher untersucht wie sich die Pille auf das Gemüt der Frau auswirkt und ob sie unter Umständen sogar Depressionen hervorrufen kann.

Natürlich gibt es auch noch weitere Verhütungsmittel wie das Kondom, die Spirale oder der Computer. Allerdings vertrauen allein in Deutschland Millionen von Frauen auf die Pille und machen es zum Verhütungsmittel Nummer eins. Auch viele junge Frauen greifen schon sehr zeitig zur Pille, weil die Pille Akne und andere Schönheitsmakel mindern kann.

332 Frauen in drei Monaten untersucht

Trotz der hohen Nebenwirkungen der Pille gelangen junge Mädchen all zu leicht an das beliebteste Verhütungsmittel der deutschen Frau. An das Rezept gelangt man beim Frauenarzt oft ohne große Probleme. Nun haben US- amerikanische Wissenschaftler untersucht wie sich die Pille auf das Gemüt der Frau niederschlägt.

Besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Vitalität und das Wohlbefinden. Aber auch die Neigung zur Depression wurde genauer untersucht. In der Studie wurden 340 junge Frauen zwischen 18 und 35 Jahren untersucht. In die Studie aufgenommen wurden allerdings nur 332 Frauen. Die Studie erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Monaten.

Kein Zusammenhang zwischen Depressionen und Pille

Den Frauen wurde entweder die Pille mit dem Hormon Levonorgestrel oder dem Hormon Ethinylestradiol gegeben. Der dritten Gruppe wurde eine Placebo- Pille verabreicht. Das Ergebnis der Studie zeigte, dass Frauen die die Placebo- Pille nahmen sich deutlich besser fühlten, als die Frauen die wirklich die Pille nahmen.

Allerdings konnten dennoch keine konkreten Zusammenhänge zwischen Depressionen und der Anti- Baby- Pille nachgewiesen werden, so die US- amerikanischen Wissenschaftler in ihrer Studie, die sie in dem Fachmagazin „Fertility and Sterility“ veröffentlicht haben.

Unzufrieden mit dem Sexleben

So konnte auch in einer anderen Studie nachgewiesen werden, dass Frauen die die Pille nahmen zu 34 Prozent öfter ein Antidepressivum verschrieben wurde. Deutsche Wissenschaftler bestätigten zudem das die Einnahme der Pille das Brustkrebsrisiko steigern kann.

Andere Wissenschaftler fanden heraus, dass Frauen die die Pille nehmen zufriedener mit ihrer Beziehung sind und diese im Schnitt zwei Jahre länger hält, im Gegenzug sind sie unzufriedener mit ihrem Sexleben je länger die Beziehung dauert. Zudem fanden sie ihren Partner auch weniger attraktiv.

Über den Autor

Ronny Richert

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