Alkohol: Frauen besonders anfällig für Leberschäden

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Alkohol ist der schlimmste Feind unserer Leber. Er kann dazu führen, dass die Leber ihre Funktion komplett einstellt oder es kommt zu Leberkrebs. Frauen sollten beim Alkohol besonders vorsichtig sein, sie sind doppelt so anfällig für Leberschäden wie Männer. Allerdings sollten beide Geschlechter zwei Tage pro Woche auf Alkohol verzichten.

Bekanntlich ist Alkohol nicht gesund für unseren Körper. In geringen Mengen ist der Konsum von Alkohol noch vertretbar. Wird der Alkohol allerdings in rauen Mengen konsumiert, kann er schnell den menschlichen Körper zerstören. Dabei kann es zu den unterschiedlichsten Folgeerkrankungen kommen wie zum Beispiel Krebs kommen. Außerdem sind Leberschäden keine Seltenheit.

Besonders vorsichtig beim Konsum von Alkohol sollen Frauen sein, denn das weibliche Geschlecht ist doppelt so anfällig für alkoholbedingte Leberschäden wie das männliche Geschlecht. Konsumieren Frauen über einen längeren Zeitraum zu viel Alkohol, kann das Organ schwer erkranken.

Frauen besonders anfällig bei Alkohol

Um eine ernsthafte Erkrankung der Leber zu verhindern, sollten Frauen im Durchschnitt pro Tag nicht mehr als ein Glas Wein, Bier oder einen Schnaps zu sich nehmen. An zwei Tagen pro Woche sollten Frauen außerdem komplett auf Alkohol verzichten. Das teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einer aktuellen Mitteilung vom Dienstag der laufenden Woche mit.

Für Männer gelten im Gegensatz dazu ganz andere Richtwerte, wie die Bundeszentrale weiter mitteilt: Bei Männern ist selbst bei zwei Gläsern Wein, Bier oder zwei Schnäpsen das Risiko relativ gering, dass ihre Leber einen gesundheitlichen Schaden davonträgt. Trotzdem sollten Männer auch an zwei Tagen komplett auf Alkohol verzichten.

Wichtigstes Stoffwechselorgan

Wer jedoch über einen längeren Zeitraum zu viel Alkohol zu sich nimmt, riskiert massive Schäden seiner Leber bis hin zu der lebensgefährlichen Leberzirrhose.

Die Leber ist unser wichtigstes Stoffwechselorgan und die Entgiftungszentrale des menschlichen Körpers. Ist die Leber erkrankt, können zum Beispiel Schadstoffe nicht mehr abgebaut werden. Ohne Behandlung kann diese Erkrankung binnen weniger Wochen zum Tod des Menschen führen.

Hepatitis besonders gefährlich

Besonders unser Lebensstil ist schuld daran, dass die Leber oft an ihr Limit gehen muss. Dass die Leber krank ist merkt man meist erst zu spät, dabei lassen sich Lebererkrankungen recht gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Ein erster Check lässt sich schon beim Hausarzt durchführen.

An vielen Lebererkrankungen sind Vieren mitbeteiligt. Am häufigsten sind die üblichen Verdächtigen die Hepatitisviren A, B, C, D und E. Diese führen meistens zu einer Leberentzündung (Hepatitis). Folgeerkrankungen sind meistens Leberzirrhose, bei dem das Lebergewebe vernarbt und seine Funktion einstellt. Zum anderen kommt es auch oft zu Leberkrebs.

160 Gramm Alkohol pro Tag führen zur Fettleber

Die Hepatitisviren werden in erster Linie durch Geschlechtsverkehr, Blut und Schmierinfektion übertragen. Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen. Beim Geschlechtsverkehr kann man Kondome benutzen und zudem sollte man Blutkontakt meiden, damit es zu keiner Leberentzündung kommt.

Außerdem sollte man auf Reisen auf sauberes Trinkwasser achten und nur gut gewaschenes oder geschältes Obst zu sich nehmen. Doch wie zu Beginn schon erwähnt ist Alkohol der schlimmste Feind der Leber. So kommt es zu einer Fettleber bereits binnen von drei Wochen, wenn man täglich 160 Gramm Alkohol zu sich nimmt (etwa zwei Liter Wein).

Über den Autor

Marion Star

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